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9— 2 107 den 5. April 1941 kat 1/1 Pr./Q. DR Auf
reif: Aufstockung von Häftlingsunterkünften und Neu- errichtung von Untorkunftsgebäuden in Auschwitz
Besug_: IVva Az.: 92 88/3.41 vom 22.3.31 en: 4 Moppen, 5 lose
An den Inspekteur. der XL. M-Oborführer Glücke
Abgesandt am:
Oraniendurg
Für die vorgesehenen Bauten in Auschwitz wäre die Genehni- gung des Generalbevollmächtigten für die Regelung der Bau- wirtachaft notwendig, die jedoch kaum erteilt werden wird, da die Dringlichkeitslisten beim Gb.-Bau bereits abgeschlos- sen sind. Neue Anträge haben nur Aussicht auf Erfolg, wenn es sich um Bauvorhaben handelt, die in kürzester Prist auf die Entscheidung des Krieges Einfluß haben. Ich halte es für aussichtsreicher, einen anderen Weg zu beschreiten.
In der grundlegenden Besprechung bei#-Gruppenführer WOLPF mit den Vertretern der J.G. Parben A.G. über die Erriohtung einos neuen Buna-Werkes KL. Auschwitz huben die
Herren von der J.G. Farbon zugesagt, uns in jeder Weise nit Kennsiffern und Dringliohkeitsstufen behilflich zu sein, da
sie nur mit Unterstiltzuug des KL. die Planung des neuen\Ver® kes beginnen können.
Ich bitte deahalb, mit der J.G. Farben mit dem Ziele in Ver- bindung zu treten, die notwendigen Häftlingsunterkünfte aus den Rohstoffkontingent des Buna-Werkes bauen zu lassen. An dem Buna-Werk ist der Reiohsmarschall GB rin& Ppereön- lich interessiert, es arbeitet sicherlich nur nit den bosten Dringlichkeitsstufen und Kennziffern, und die in Ausohwits
vorgeschonen Bauten sind lediglich für die am Bunu-Work ein- zusetzenden Häftlinge bestimmt.
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lager war der SS DOKUMENT Nr. 70— Der Ausbau des KZ Auschwitz zu einem der größten Vernichtungslag
nn über die„guten Verbindungen“ zur IG-Farben möglich, Die IG stellte bereitwillig Rohstoffe zur Verfügung und sorgte für höchste Dringlichkeitsstufen
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