schwarzen Rock sehen; wir haben Verständnis da- für und erwarten nicht, daß wir von allzuvielen geliebt werden.“
Die 867 Mädchen und Frauen, die im Frühjahr 1939 nach Ravensbrück kamen, wußten bereits, was das heißt: SS. Sie hatten unter ihrem Schreckensregiment schon im Konzentrationslager Lichtenburg zu leiden gehabt. Sie brachten Kameradinnen mit, die an ihrem Körper deutlich sichtbar die Merkmale unbarmherziger Schläge trugen. Manchen waren die Zähne ein- geschlagen. Andere hatten bereits Wochen strengsten Arrests für geringste Vergehen gegen die nicht einmal bekanntgegebene„Lagerordnung“ hinter sich. Alle hatten schon stundenlang in strömendem Regen, bei Schnee und eisiger Kälte„strafestehen“ müssen, ohne zu wissen, wofür. Vielen waren die Männer oder Söhne von SS-Leuten erschlagen worden.
In Ravensbrück gab es:
Den Lagerkommandanten,
den Schutzhaftlagerführer,
den Verwaltungsführer,
den Arbeitsdienstführer,
die Gestapobeamten der Politischen Abteilung, die Lagerärzte,
die SS-Schwestern,
die Oberaufseherin,
die Aufseherinnen,
die SS-Wachmannschaften.
Sie alle waren Vorgesetzte und konnten die Frauen ungestraft quälen, schlagen und töten. 92 000 Frauen und Kinder wurden in Ravensbrück ihre Opfer.
Die Männer des Stabes im FKL Ravensbrück waren fast alle vorher bereits in anderen Konzentrations- lagern tätig gewesen. Sie hatten sich dort im Sinne der SS-Führung„bewährt“, indem sie die Häftlinge barbarisch quälten und von ihren Untergebenen quälen ließen. Sie waren verantwortlich für den Tod von Tausenden Gefangenen. Sie hatten bewiesen, daß
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