Stelle. Unabsehbar weit über die Ebene und in den wald hinein reichen die Rolonnen hinter uns.
Eine Supe schreit irgendwo hilflos auf, nein, nicht hilflos wie die anderen, sie wird heller und befehlender, sie kommt wahrhaftig näher, sie windet sich an den Rolonnen entlang. wir heben die Röpfe und spähen. Ein kleiner, grauer Wagen fährt durch den Kartoffel⸗ acker direkt auf uns zu. Gerade jetzt bricht ein Streit aus über das Recht des Vorfahrens, ein müßiger Streit, wenn keiner fahren kann.
Die Dämmerung wächst, schon glühen Flämmchen auf zwischen den Rauchfahnen, da ist der kleine, graue Wa; gen heran. Ein Offizier steigt aus, ein zweiter folgt rasch, mein Serz geht ein paar Takte schneller: der General!
Der Streit flackert noch einen Augenblick weiter. Der General hört die Worte, er steht jetzt dicht neben dem Held gendarmen. Ploͤtzlich erkennt der ihn. Mit einem Ruck reißt er sich herum und erstattet Meldung. Das goldene Eichenlaub und die roten Aufschläge leuchten in der Verwirrung wie ein trostendes Signal. Da sehen auch die Offiziere die roten Aufschläge. Hacken schlagen zu⸗
sammen. Der General dankt mit einer Sandbewegung
für die Meldung, er grüßt, aber sein Blick sieht nicht den einzelnen, er sieht das Ganze. Der Abend verschluckt schon die Ferne und rückt immer näher heran.
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