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Papiei-
krämers oder Zirkusclowns. Aber zäh ist sie, diese Perücke- sie kann schon aus Bosheit allein nicht abtreten, weil sie ahnt, daß.ich, ihr Hintermann,
sie hasse. Ja, ich hasse sie. Warum muß die Perücke
- ıch will nun man den ganzen Mann so ınennen, das ist einfacher- warum muß sie vor mir her- gehen und leben, während junge Spatzen, die noch nichts vom Eliegen gewußt haben, sich aus der Dachrinne zu Tode stürzen? Und ich hasse die Pe- rücke, weil sie feige ist- und wie feige! Sie fühlt meinen Haß, während sie blöde vor mir hertrottet, immer im Kreis, im ganz kleinen Kreis zwischen grauen Mauern, die auch kein Herz für uns haben,
- denn sonst würden sie eines Nachts heimlich fort-
‚wandern und sich um den Palast stellen, in dem- unsere Minister wohnen.
Ich denke schon eine ganze Zeit darüber nach,
warum man die Perücke ins Gefängnis gesperrt hat
- was für eine Tat kann sie begangen haben- sie,
die zu feige ist, sich nach mir umzudrehen, wäh-
rend ich sie andauernd quäle. Denn ich quäle sie:
Ich trete ihr fortwährend auf die Hacken- mit Ab-
sicht natürlich- und mache mit meinem Mund ein
‚übles Geräusch, als spucke ich viertelpfundsweise
Lungenhaschee gegen ihren Rücken. Sie zuckt jedes- mal verwundet zusammen. Trotzdem wagt sie es
“nicht, sich ganz nach ihrem Quäler umzusehen-
nein, sie.ist zu feige dazu. Sie dreht sich nur um ein paar Grad mit steifem Genick in meine Rich-
AL; 2 Die Hundeblume


