So müßt ein Feuer in mir lohen
Voll heil’ger, reiner Gottesglut,
Daß, ob auch Tod und Teufel drohen, Ich freudig gäbe Gut und Blut!
Des Heilands Wunden an mir tragen Wie du, müßt’ mir willkommen sein, In seinem Kreis das Höchste wagen,
Müßt’ meiner Seele Sehnsucht sein.
Nur ein Gedanke dürfte leben In meiner Seele schicksalsgroß: Daß wir in Gottes Liebe weben,
Entsprungen seinem Allmachtsschoß.
Ein Wille nur, ein mächtig Streben, Durchdringen müßt’ es Hirn und Herz: Dem alle Macht im Himmel’geben,
Er muß regieren allerwärts!
Apostel Gottes, reich an Werken,
Ich bin so kraftlos, arm und klein! e
Doch wird mich Gottes Gnade stärken,
Kann ich wie du Apostel sein.
Werd’ freudig dann das Kreuz umfassen,
Mit Jesus leiden ohne Scheu,|
Und froh mein junges Leben lassen,
Dem Meister bis zum Tode treu.| Heil’ger Paulus...


