Die Fliege
Du stutzest... Kaum merkbar naht sich dir ein [Etwas.... Ist's ein Feind? Bewegung heißt Gefahr! Doch zeigt es keine [Hast...? Nun hält der Finger still, kaum Haaresbreit’ von [dir entfernt... Dein zages Herzlein pocht... Ich sch’ es nicht, ich [spür’s, wie jeder Nerv sich in dir spannt, befehlsbereit für [raschen Flug. Es bleibt bewegungslos... Schon wirst du sichrer, ziehst die Witt’rung ein... [Es prickelt süß... Was ist's? Hast du den Schrittgetan? Kam’s näher auf dich zu? Jetzt rührt’s dich linde an... und schon bohrst du das Zünglein in die Krume, die mein Mund ge- [feuchtet.... Er mundet! Ein willkommen Mahl...! [Du läßt dir’s schmecken... Ganz sachte jetzt- du merkst es kaum- bist auf des Freundes Finger du geglitten... Jetzt wirst du keck und richtest am gedeckten Tisch [dich ein.
Bald sind wir gute Freunde. Immer wieder [kommst du geflogen kühn auf des Fingers Rand, wo dein Süpplein [wartet
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