zu 992 fol 54 ff Übersetzer: Michel Velser
cf. Ε. I. Morall: Michel Velser and his german Translation of Mandevilles " Travels " in Durham Univ. Journal, Dec. 1962, ρ 16 - 22. s. Belege
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Aus einem Brief v. Ε. J. Morall, University of Durham, Department of German and Russian, den 25. Juli I967 ... Ich bin sehr dankbar, daß Sie meine Vermutung, der Mandeville-Text und der Besitzvermerk auf Bl. 104v seien von derselben Hand geschrieben, bestätigt haben. Demnach hängt die Datierung dieser Hs. von der Identität des Marquardus Walther ab. Dieser wird wohl der bekannte Marx Walther (1456-15H), sechster Sohn Ulrich seih (ABB. 54, S. 791 )· Aber diese Identifizierung ist nicht absolut gesichert, denn die Walthers waren eine sehr kinderreiche Familie: Ulrich II hatte 22! Und ich habe auch keine Verbindung zwischen Marquardus und dem
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St. Moritzstift in Augsburg feststellen können. ( In dem Stadtarchiv in Augsburg war kein Beleg dafür zu finden.) Trotzdem halte ich die Identifizierung für sehr warschein lien, denn in der reichlichen Literatur zur Familie Walther im 15· Jahrhundert habe ich keinen zweiten Marquardus finden können. Demnach gehört 'Mandevilles in die zweite Hälfte des 15· Jhs und diese Datierung paßt eher zu dem ziemlich unzuverlässigen Zustand.des Textes als das von Adrian angegebene Jahr 1400.


