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Der Absatz im Inlande hob sich mit rückkehrendem Frieden und auch der Export nach dem Auslande zeigte eine aufsteigende Tendenz.Das preussische Zollsystem, später der Abschluss des Zollvereins wirkten günstig. Aber in ganzen wurde die Lage nicht besser, sondern immer schlimmer. Die Konkurrenz der Baumwolle und der billigen englischen und irischen Leinenprodukteedrückte schwer und immer schwerer. Das Sinken der Leinwandpreise begann besonders in den 20er Jahren.
Im Jahre 1835 wurden mehrere Leinwandhändler des Hreises Grafschaft Hohenstein und des nahen Kreises Worbis bei der Königlichen Regierung zu Erfurt wegen Einführung von Leinwandlegen vorstellig, da sie die Einführung derselben im Interesse der Kaufleute und Weber für sehr dringlich hielten. Im nächsten Jahre wurde seitens der Regierung die Zustimmung gegeben und gleichzeitig die Bitte der Bleicheröder erfüllt, die Schau- und Legeanstalt in Bleicherode in Bleicherode zu er richten, da Bleicherode im Mittelpunkt liegt und zu jener Zeit weile in Leinwand, Garn und Flachs Handeltreibende besass.So kam denn auch zum ersten Male ähnlich den schon im Ravensberger und schlesischen Gebiete bestehenden Legen eine solche in hiesiger Gegend 1) zur Einführung. Die Legeordnung lautete:
1) Städtisches Archiv Bleicherode II.K a.18.


