8 Schußgebetchen.
Das Memorare vom heiligen Bernhard.
Gedenke, o gütigſte Jungfrau Maria, wie es von Ewigkeit her nicht erhört wurde, daß jemand, der zu dir ſeine Zuflucht nahm, deine Hilfe an⸗ rief und um deine Fürbitte flehte, von dir ſei ver⸗ laſſen worden. Von ſolchem Vertrauen beſeelt, eile ich zu dir, o Jungfrau der Jungfrauen und Mutter: zu dir komme ich, vor dir ſtehe ich als Sünder ſeufzend; o Mutter des ewigen Wortes, verſchmähe nicht meine Worte, ſondern höre mich gnädig an und erhöre mich. Amen.
300 Tage Ablaß. Pius IX., 11. Dezember 1846.
Schußgebekchen,
die man während des Tages verrichten kann.
In zweifelhaften Jällen.
Rede, o Herr, denn deine Dienerin höret.— Herr, was willſt du, das ich tun ſoll?— Lehre mich deinen Willen vollziehen, denn du biſt mein Gott.— Jeſus, du ewiges Licht, komm und erleuchte mich.— Herr, laß mich wandeln im Lichte deiner Gnade.
In eiden.
Vater, wenn du willſt, ſo nimm dieſen Kelch von mir, doch nicht mein, ſondern dein Wille geſchehe. — O Jeſus, du biſt zuerſt den Kreuzweg gegangen, ich will dir folgen, wohin du mich au führeſt.— Dein Wille, o Herr, geſchehe, wie im Himmel, alſo auch auf Erden.— Sollte ich den Kelch nicht trinken, den der Vater mir reicht? Ich will es, ſtärke mich


