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Advent.
4. Wir bringen dir ein dankbar Her b g i Herz, gebeugt durch Buße, R und Schmerz, bereit, vor dir zu wandeln, und dir und unſrem Nichſten it S Pe denken und zu handeln. Zu dir flehn wir; hilf uns Schwachen, daß wir wachen, beten ringe bezwingen. 5. Laß uns zu unſerm ewgen Heil an dir im wahren Glaub .„„ en Teil b deinen Geiſt erlangen; auch wenn wir leiden, auf dich ſehn, im Guten immer weiter gehn, nicht an der Erde hangen, bis wir zu dir mit den Frommen ewig kommen, dich erheben und in deinem Reiche leben. S. Diterich, † 1797.
28. (Mel. Die Tugend wird durchs Kreuz geübet.) S Sri 2 9——— S—
Was wär ich oh-ne dich ge⸗we⸗ſen? Was würd ich Zu Furcht und Ang⸗ſten auser⸗le⸗ſen, ſtänd ich in
2 oh⸗ ne dich nicht ſein? S wei⸗ter Welt al⸗lein.
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—— die Zu⸗kunft wär ein dunk⸗ler Schlund, und wennmein Herz ſich
Micht⸗ wüßt ich ſi⸗cher, das ich lieb⸗te;
—0——— k tief be⸗trüb⸗te, wem thät ich mei-ne Sor⸗ge kund?
2. Einſam verzehrt von Lieb und Sehnen, erſchien mir nächtlich jeder Tag; ich folgte nur mit heißen Thränen dem wilden Lauf des Lebens nach; ich fände Unruh im Getümmel und hoffnungsloſen Gram zu Haus; wer hielte ohne Freund im Himmel, wer hielte da auf Erden aus?
3. Hat Chriſtus ſich mir kund gegeben, und bin ich ſeiner erſt gewiß, wie ſchnell verzehrt ein lichtes Leben die bodenloſe Finſternis! Durch ihn erhalt ich tauſend Gaben, durch ihn bin ich ja Gottes Kind, gewiß, ihn unter uns zu haben, wo zwei auch nur verſammelt ſind.
4. O geht hinaus auf allen Wegen und holt die Irrenden herein; ſtreckt jedem eure Hand entgegen und ladet froh ſie zu uns ein! Der Himmel iſt bei uns auf Erden, im Glauben ſchauen wir ihn an. Die eines Glaubens mit uns werden, auch denen iſt er aufgethan.
5. Das Herz, des Lebens reichſte Quelle, ein böſes Weſen wohnte drin; und wards in unſerm Geiſte helle; ſo war nur Unruh der Ge⸗ winn. Ein eiſern Band hielt an der Erde die bebenden Gefangnen feſt; Furcht vor des Todes Richterſchwerte verſchlang der Hoffnung
Ueberreſt.


