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Herr, befiehl du mir! Soll ich Verachtung tragen? Ach, ich gehorch auch hier.
5. Soll ich verlaſſen leben? Herr Gott, dein Wille gilt. Soll ich in Angſten ſchwe⸗ ben? Mein Heiland, wie du willt. Soll ich denn Krank⸗ heit leiden? Ich will gehor⸗ ſam ſein. Soll ich von hinnen ſcheiden? Herr, dein Will iſt auch mein.
6. Heut iſt das Jahr be⸗ ſchloſſen; Herr, deine Gnade ſei heut auf mich neu er⸗ goſſen, mein Herze werd auch neu. Laß ich die alten Sün⸗ den, ſo werd ich, Gott, bei dir auch neuen Segen fin⸗ den, dein Wort verſpricht es mir. G. W. Sacer, † 1699.
Mel. Meinen Jeſum laß ich nicht ꝛc. 51 Oeſus ſoll die Loſung
ſein, da ein neues Jahr erſchienen; Jeſu Na⸗ me ſoll allein denen zum Paniere dienen, die in ſeinem Bunde ſtehn und auf ſeinen Wegen gehn.
2. Jeſu Name, Jeſu Wort ſoll in der Gemeinde ſchallen, und ſo oft wir an den Ort, der nach ihm genannt iſt, wallen, mache ſeines Namens Ruhm unſer Herz zum Hei⸗ ligtum.
3. Sein Verſühnen und ſein Heil wollen wir im Glauben ehren; alſo wird
Jahreswechſel.
es uns zu teil, wird ſich täglich bei uns mehren; auch fürs neue Jahr uns beut Jeſu Name Seligkeit.
4. Unſre Wege wollen wir nun in Jeſu Namen gehen; geht uns dieſer Leitſtern für, ſo wird alles wohl beſtehen, und durch ſeinen Gnaden⸗ ſchein alles voller Segen ſein.
5. Alle Sorgen, alles Leid ſoll ſein Name uns verſüßen, ſo wird alle Bitterkeit uns ein Segen werden müſſen. Jeſu Nam ſei Sonn und Schild, welcher allen Kum⸗ mer ſtillt.
6. Jeſus, aller Bürger Heil, unſerm Ort ein Gna⸗ denzeichen, unſres Landes beſtes Teil, dem kein Kleinod zu vergleichen, Jeſus, unſer Schutz und Hort, bleib uns Loſung fort und fort.
B. Schmolck, † 1737.
Mel. Es iſt das Heil uns ꝛc.
52 Gott ruft der Sonn
und ſchafft den Mond, das Jahr danach zu teilen; er ſchafft es, daß man ſicher wohnt, und heißt die Zeiten eilen; er ordnet Jahre, Tag und Nacht. Auf, laßt uns ihm, dem Gott der Macht, Ruhm, Preis und Dank erteilen!
2. Herr, der da iſt und der da war! Von danker⸗ füllten Zungen ſei dir für das
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