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16 Advent.
mels Glück. Du giebſt das Leben, Gott! Du ſendeſt uns den Tod nur zum Segen, biſt liebevoll; nur unſer Wohl, nicht unſer Elend ſchaffeſt du!
3. Als wir, von der Sünde Plagen gequält, in unſerm Elend lagen und Nacht des Todes uns um⸗ fing, fern von deiner Wahr⸗ heit Pfade, da war es, Gott, als deine Gnade er⸗ barmend vor uns überging. Da rief der Liebe Blick ins Leben uns zurück; von der Sünde, von ihrer Macht ſind wir erwacht, erwacht, um Gottes Licht zu ſehn.
4. Preiſet ihn, ihr Jubel⸗ lieder! Zur Erde ſtieg ſein Sohn hernieder, ward Menſch und ſtarb der Sünder Tod. Chriſtus hat den Tod be⸗ zwungen; ein neues Lied werd ihm geſungen! Uns ſegnet und begnadigt Gott. Wir ſind mit ihm verſöhnt; ihr Lobgeſänge, tönt, tönt zum Himmel! Erſchallt ſchon hier! Einſt knieen wir an ſeinem Thron und beten an.
J. J. Eſchenburg, † 1829.
Mel. Ach Jeſu, meiner Seelen Freude ꝛc.
30 ein König kommt in niedern Hüllen
ſanftmütig auf der Eſlin
Füllen; empfang ihn froh,
Jeruſalem! Trag ihm ent⸗
gegen Friedenspalmen, be⸗ ſtreu den Pfad mit grünen Halmen; ſo iſts dem Herren angenehm.
2. O mächtger Herrſcher ohne Heere, gewaltger Kämpfer ohne Speere, o Friedensfürſt von großer Macht! Es wollen dir der Erde Herren den Weg zu
deinem Throne ſperren; doch du gewinnſt ihn ohne Schlacht.
3. Dein Reich iſt nicht von dieſer Erden; doch aller Erden Reiche werden dem, das du gründeſt, unter⸗ than. Bewaffnet mit des Glaubens Worten zieht deine Schar nach den vier Orten der Welt hinaus und macht dir Bahn.
4. Und wo du kommeſt hergezogen, da ebnen ſich des Meeres Wogen, es ſchweigt der Sturm, von dir bedroht. Du kommſt, auf den empörten Triften des Lebens neuen Bund zu ſtiften, und ſchlägſt in Feſſel Sünd und Tod.
5. O Herr von großer Huld und Treue, o komme du auch jetzt aufs neue zu uns, die wir ſind ſchwer ver⸗ ſtört! Not iſt es, daß du ſelbſt hienieden kommſt, zu erneuern deinen Frieden, dagegen ſich die Welt empört.
6. O laß dein Licht auf Erden ſiegen, die Macht der
Finſter⸗


