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für die Sterbenden. 541
o Herr, erfülle, wie kann ich dir genug danken! Ach, wie ſchmerzte es mich, daß ich dir nicht, wie ich möchte, zeigen kann, wie ſehr ich vom Gefühle des Dankes für alle deine Güte, Her⸗ ablaſſung, Huld und Gnade durchdrungen bin. Iſt mir ja doch die höchſte Gnade zu Theil ge⸗ worden, hat mich ja mein Gott und Herr, mein Schöpfer und Erlöſer ſelbſt heimgeſucht! O laß dir gefallen, mein Jeſus, das Verlangen, dir für deine unbegreifliche Herablaſſung zu mir zu dan⸗ ken, und hilf mir, daß ich meinen Dank dadurch bezeige, daß ich von nun an nur ſuche, dir zu gefallen und deine Ehre zu befördern. Amen.
Aufopferung und Bitte.
O Jeſus, wie abſcheulich wäre es von mir, wenn ich nicht dir Alles, was ich bin und habe, zum Opfer brächte, da du dich für mich, den Armſeligen, ganz zum Opfer gebracht haſt.— Wie ſchmerzt mich jetzt meine Armuth, weil ich gar nichts habe, was ich dir darbringen könnte! O wenn du doch mein Herz nicht verſchmähen würdeſt. Gerne, mit Freuden opfere ich es dir; es ſoll von nun an nur für dich ſchlagen, es ſoll von nun an nur dich lieben, es ſoll nichts mehr verlangen, als was dir Wohlgefallen macht; es ſoll ſich ganz in deinem Dienſte verzehren. Ich opfere dir auch, o liebevollſter Erlöſer! auf alle


