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am Kirchweihfeſte. 531
deiner Engel und Heiligen! Zu deiner Ehre kann ich nichts thun. O nimm hin die Verherrlichung, welche dir dein himmliſcher Vater erwies, nimm hin die Verherrlichung des ganzen himmliſchen Hofes! Bewirthen kann ich dich nicht, weil ich arm bin und elend. Gute Werke, Tugenden kann ich dir nicht zu Füßen legen und ſonſt willſt du nichts. Anbieten kann ich dir nichts, weil ich nichts beſitze, was nicht ſchon dein gehört. Doch ſieh, zwei Dinge habe ich, die ich dir freu⸗ dig anbiete: Ein Herz, das dich zu lieben und den guten aufrichtigen Willen, der zu thun verlangt, was du nur immer willſt. O nimm dieſes arm⸗ ſelige Geſchenk meines Herzens an. Nimm es in deine heiligen Hände, bilde es nach deinem Wohlgefallen, mache es gleichförmig deinem demüthigen, ſanftmüthigen, geduldigen, gehorſamen, reinen, unſchuldigen, liebevollen Herzen. Nimm meinen ſchwachen Willen, ſtärke, kräftige, heilige, reinige, ſegne ihn und mache ihn ganz gleichförmig mit deinem heiligſten Willen, ſo daß ich von nun an nichts mehr will als was du willſt, und ich immer in Wahrheit ſagen kann:„Es geſchehe in mir, an mir und von mir immer und allzeit der anbetungswürdigſte, gerechteſte, heiligſte Wille Gottes. Amen.
(Tugendübungen nach der heil. Kommunion ſiehe Seite 288.)
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