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erforſchung ſich erinnert. Die mate⸗ rielle Vollkommenheit beſteht in der materiellen Angabe aller von uns begangenen Sünden, ihrer Anzahl und der damit verbundenen Umſtände, ohne das geringſte auszulaſſen. Die Firche fordert jene erſte Vollſtändig⸗ keit, weil dieſe unſere Kräfte nicht überſteigt, die andere aber fordert ſie nicht, weil ſie ſehr wohl weiß, daß, wie ſorgfältig wir uns auch er⸗ forſchen mögen, uns dennoch immer irgend etwas entgeht, entweder in Bezug auf die Sünden ſelbſt oder auf die Umſtände. Kurz, ſie verlangt von den Gläubigen nur eine demütige und aufrichtige Angabe alles deſſen, was ihnen nach einer gehörigen Gewiſſens⸗ erforſchung einfällt, indem ſie zu ver⸗ ſtehen gibt, daß alsdann der gute wille des Beichtenden die unfrei⸗ willige Mangelhaftigkeit des Gedächt⸗ niſſes ergänze.


