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eigenen Befriedigung anfängt, nimmt auch der Verdruß der Ungeduld ſeinen Anfang.
Man muß nicht, ſagt der hl. Zranz v. Sales, das Böſe wollen, und nicht das allzu 6ute. Und anderswo: Liebe nichts zu eifrig, ich bitte dich, ſelbſt nicht Tugenden, man ver⸗ liert ſie mitunter, indem man die Grenzen der Mäßig⸗ keit überſchreitet.“
Serner ſagt er:„was will das heißen, daß, wenn uns irgend eine Unvollkommenheit oder Sünde über⸗ kommt, wir uns darüber verwundern und verwirrt und ungeduldig werden? Das kommt ohne Sweifel daher, daß wir uns einbildeten, wir ſeien gut, entſchloſſen und ſtänden feſt; und wenn wir nun zur Einſicht kommen, daß dem nicht alſo iſt, und daß wir auf die Naſe gefallen, ſo finden wir uns getäuſcht, und das betrübt, kränßkt und beunruhigt uns dann. wenn wir wüßten, wer wir ſind, ſo würden wir, anſtatt uns zu verwundern darüber, daß wir am Boden liegen,
Guadrupani, Beruhigung. 3


