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[Anleitung zur Beruhigung furchtsamer Seelen in ihren Zweifeln] / [von Karl Joseph Quadrupani]
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28 Beichte.

man ſich verſöhnt hat, und muß ihm für ſeine Wohltaten Dank ſagen. Es iſt alſo eine Unterſuchung über das, was wir vergeſſen haben könnten, durchaus nicht nötig. Man muß ganz einfach ſagen, was uns einfällt; hernach ſoll man nicht mehr daran denken.

8s. Man muß ſeine Sünden be⸗ reuen, aber ſich nicht verwirren laſſen durch ſie. Die Reue iſt eine wirkung der Liebe Gottes die Verwirrung eine Jolge der Eigenliebe. Ja, mitten in unſerer aufrichtigen Reue über unſere Sünden ſollen wir Gott auch danken dafür, daß wir durch ſeine Barmherzigkeit nicht noch tiefer ge⸗ fallen. berſprechen wir ihm ſodann eine dauernde Beſſerung, einzig und allein im Dertrauen auf Gottes Güte. Sollte man auch hundertmal des Cages fallen, ſo darf man doch nie aufhören zu hoffen und wahre Beſſe⸗ rung zu verſprechen. In einem Augen⸗

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