Leib ich dir, o Maria, auf ewig verſchreib.
Kron und dein Thron glaͤnzt wie der Mond, ja weit uͤberſchreitet die feurige Sonn. Deine Kron ꝛe. 5. All Zierde, all Schoͤne, all Tugend, af Gut, all Gnaden und Gaben die ſchenket dir Gott, Suͤßigkeit, Guͤtigkeit, Barmherzigkeit bey dir iſt zu finden zu ewiger Zeit. Suͤßigkeit ꝛc. 6. Drum kommet ihr Suͤnder, biegt eure Knie,
werft euch ihr zu Fuͤßen, verehret ſie hie, hundert⸗
mal, tauſendmal, ja ohne Zahl hinauf zu ihr ſeußzet im himmliſchen Saal. Hundertmal ꝛc.
7. O ſuͤßeſte Mutter, in unſerem Tod behuͤt uns vorm Feinde, vor hoͤlliſcher Glut; troͤſte uns, ſtaͤrke uns, bewahre uns, zieh uns aus dem Abgrund des hölliſchen Sch unds. Troͤſte uns ꝛc. b
Mariam zu lieben iſt allzeit mein Sinn, ich hab
½ mich verſchrieben, ihr Diener ich bin; mein Herz, o Maria, brennt ewig vor dir, vor Lieb und vor Freuden, o himmliſche Zier. 2. Thu mich in Schutz nehmen, Maria, ich bitt, dein wil ich verbleiben, verlaß mich nur nicht; du biſt meine Mutter, dein Kind will ich ſeyn, im Leben und Sterben dir einzig allein. 3. Ach haͤtt ich der Herzen ſchon tauſend im Leib, Mariam zu lieben mich ewig verſchreib. Ach haͤtt ich der Seclen noch tauſendmal mehr: Ma⸗ riaͤ empſehlen wollt ich ſie e mehrr.
4. Mein Herz, o Maria, will ich dir darſchen⸗ ken: im Leben und Sterben thu meiner gedenken, mein Freund und Verwandten, mein Seelund mein . So oft mein Puls ſchlaget, ſo ruf ich Ma⸗ ria; ſo oft mein Helz klopfet, ſo frag ich Maria
die Majeſtaͤt Gottes durchdringet dich ganz; deine
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