uren Koͤnig ſeht aldorten in dem hoͤchſten Sa⸗ krament, den der Prieſter mit dier Worten durchs geſtirnte Firm ment wunderbarlich hat ge⸗ zogen, der Marſaͤ Bruͤſt geſogen, hier in Wein⸗ und Brodsgeſtalt heut uns all ein Mahlzeit halt. 2. An des Koͤnigs Tafel ſitzet, eſſen koͤunt in Swigkeit; er den Kelch mit Blut beſpritzet: trintet was euch zubereit; alle Furcht bey Seits nur loget, dieß Geheimniß wohl erwaͤget: Chriſtus, wahrer Pelikan, Fleiſch und Blut euch bietet an. 3. Schmache Chriſten in dem Glauben! geht
gefangen eure Sinn; laßt ſie den Verſtand nicht
ranben: ſonſt all Hoffnung ſchwindet hin; auch die Lieb bald wird verzehret, wo ihr nicht den Glau⸗ ben mehret: der Verſtand ganz ohn Verdruß en⸗ ren Sinnen herrſchen muß.
4. Wann jerſchlagen Donner, Hagel enre Fruͤch⸗ ten auf dem Feld, lauft zu dieſer offnen Tafel, wo der Abgang hergeſtellt; thut hieher die Herzen hef⸗ ten: kommt die Seel zu ihren Kraͤften, preiſet dier ſes Sakrament; ſo koͤnnt leben ohne End.
5. Seufzet ihr in Kreuz und Leiden, geht zu dieſem hoͤchſten Gut: Jeſus thut ſein Schaͤflein weiden, feiſcht ſie an mit ſeinem Blut; will der Zung die Sprach vergehen, und die Kraͤften nicde deſtehen, in dem Kelch hier trinke nur, wirſt er⸗ auickt, o Creatur.
6. Bey der Mahltzeit ſeynd geſeſſen an der Tafel angelehnt, Fleiſch und Blut die Seel hat geſſen jetzt die Tiſchzeit geht zu End; einzukehren heut bey allen hat ſich laſſen Gott gefallen: Fleiſch und
Blut, die Engelſpeis, nehmet mit euch auf die Neiß 7. Chriſti Purpur thut hier faͤrben, deine S


