8 Anhang.
Streich aus tauſend Wu den fließt vomeib dein edies Blut; wie ein Laͤmlein ohne Kla⸗ gen, wirſt geſchlacht, ans Kreuz geſchlagen, „:ſtirbſt fuͤr mich, o hoͤchſtes Gut.,
5. Du haſt dich mir ganz ergeben; du mein Freund biſt in der Noth, du mein Speis, mein Trank im Leden, mein Beloͤh⸗ ner nac dem Tod; alle Gnaden von dir ſließen, die wir hier und dort genießenz:;: du biſt unſer Herr und Gott.:,:
6. Wer ſoll dann aus ganzem Herzen dich nicht keben ewig'ich? Ach! ich ſags mit großem Wchmerzen: Spat hab ich ge⸗ liebet dich. Meine Suͤnd mich heftig plagen⸗ thu mit mir Erbarmniß tragen, ꝛn dich zu lieben ſtärke mich.;;:
2 Welt, geh fort mit deinem Schmei⸗ eln, fort, mit deinem falſchen Schein dein Verſorechen iſt nur Heucheln, dein Liebko⸗ ſen Qual und Pein. Nur mein Jeſum will ich lieben, micht mehr werd ich ihn be⸗ truͤben;, er i mein, und ich bin ſein.:
s. Hunger, Kummer, Kreuz und Leiden, auch den Tod ich wenig ach, nichts wird mich von Jeſu ſcheiden, trotz der ganzen Hoͤllenmacht. Mit der Lieb an deine Wun⸗ des halt. mein Jeſo, mich gebunden,: dort laß ruhen Tag und Nacht.


