b G 108 Alte und Patge
r. Jetzund komm ich zu ve ihu dich er⸗ Hlicken, und will meinem Seh thu dicgrr zuſchicken; denn Lieb zu Maria Tuſt, kann es nicht laͤugnen, treibt mir die Thuͤnen,
die Zaͤhren von Augen.
6. Bezeigt er ſich dennoch mit Schwer⸗
ter und Waffen, Ruthen und Geißeln, die
Suͤnder zu ſtrafen; leg ihr das Jeſukind recht in die Armen, drum thut es ſich der
Suͤnder erbarmen.
Berg und Thal will ich nachgehen, bis ich mmein'n Augentroſt wieder thu ſehen.
2. Ich laß andere reden und fagen, Ur⸗ rheil und Nachred im Maul herum tragen; ich liebe Maria Troſt wohl uͤber die Maſſen,
und hoffe, ſie wird mich niemal verlaſſen.
10. Wann mir der Todsſchweis wird Abergehen, und die eiskalten Tropfen daſteh⸗ en, komm mit dem Jeſukind, komm, mich
zu troͤſten; denn, o Maria Troſt brauch ich Liebe⸗
zum beſten.
7. Komm, o Maria Troſt, thu mir bey⸗ ppringen, wann ich das letzte Valete muß ſin⸗ gen, und von der ganzen Weltwerd verlaſſen, Tomm, und thu mich in deine Arme umfaſſen. 3. Sollt ich Maria Troſt jetzund derlie⸗ ven, ſoll mich kein Kreatur jemal verfuͤhren;


