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b Lobgeſang zu Jeſu. Mein Herz entzuͤndt vor Liebe brinnt, ℳ die Lieb mich heftig quaͤlet, lieben will ich beſtaͤndiglich, den ich mir auserwaͤhlet. Der iſt allein auf dieſer Erd, der tauſend⸗
mal des Liebens werth, o Jeſu, wo biſt
du, dich meine Seel begehrt..
2. Die Welt zu ſich zwar locket mich, viel Liebsſtrick ſie mir leget, zeigt mir viel Gunſt, braucht all ihr Kunſt, doch mich gar nichts
beweget. Ich ſeh mich um, und ſeh mit Fleiß den Braͤutigam ſo roth und weiß; treff ich
dann dich nicht an, o meiner Seele Speis.
z. Aufdieſer Welt mir nichtsgefaͤllt, kein Menſch vom Weib gebohren: ſein Contrafe vergeht wie Schnee, gruͤn fangt er an zu dor⸗ ren. Zuletzt ein Kreuzlein auf ſein Grab, iſt
von der Welt die beſte Gab: forto Gunſt,
wann ich ſonſt nichts zu gewarten hab.
4. Was ewig bleibt, zur Lieb mich treibt,
dann ſcheiden thut bald kraͤnken: die Lieb zu Gott fuͤrcht keinen Tod, thut Scheidens nicht gedenken. O Menſch du biſt ein fremder Gaſt, die ſchnoͤde Welt nicht lieb zu faſt, lieb
dafuͤr was du hier ewig zu lieben haſt.
5. Lieben will ich was adelich, alein was ohne Tadel; mein Braͤutigam mit Nam
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Neu⸗Jahrs Geſänger.
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