18 Alte und Neue
gen.
9. Gott iſt mit dir, o Jungfrau rein! folg treulich meinem Rathen; der heilig Geiſt wird ob dir ſeyn, und wird dich uͤberſchatten: darum gieb deinen Willen drein, ein Mutter
mit großer Freud, ihr Trauern iſt vergan.
Gottes mußt du ſeyn, Maria voller Gnaden. 10. Maria zu dem Engel ſprach: Sol ich dann Gott gebaͤhren? wiewohl ein wun⸗
derſchwere Sach, will ich mich doch nicht wehren: mir geſchehe nach den Worten dein; nunmehr geb ich den Willen drein,
ein Dienerinn des Herren.
11. Maria, dir ſey Lob und Preis, daß du nicht halt abgeſchlagen die Gnad, ſo dir hat Gott beweiſt in den jungfraͤulichen Ta⸗ genommen ein, der ſonſt muͤßt
gen; mit Demuth haſt aller Welt ſollt Heiland ſeyn, ddie Welt verzagen.
12. Der dieſes Lied Maria gemacht, faͤlt
taͤglich ihr zu Fuͤßen, wunſcht, daß er koͤnnte Tag und Nacht Mariam allzeit gruͤßen; er hats gemacht, ſo gut ers kann; Maria, nimms mit beſchließen. b
KLin ſchoͤnes Lobgeſang im Adpent.
Oz ohl auf, gun laßt uns ſingen al, pfalnen
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Gnaden an! hiemit thut ers
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