70 4. Geh fort, o Welt! was dir gefaͤllt das macht mich jetzt verdroſſen: in Gott al⸗ lein mein Ruh ſoll ſeyn, es iſt nun feſt be⸗ ſchloſſen. Jeſu, dir lebe ich; Jeſu, dir ſter⸗
Abends⸗Geſanger.
be ich; dein bin ich todt und lebendig.::
. Am letzten End in deine Haͤnd will ich 9
mein Seel aufgeben: o Jeſu mein, nun bin ich dein, gieb mir das ewige Leben. Jeſu
dir lebe ich, Jeſu, dir ſterbe ich; dein bin
ich ⸗odt und lebendig.“: 8 Ein anderes.
Die Nachtiſ vor der Thür der Tag ſat — ſich geendet, Gott gnaͤdig hat von mir all Uebel abgewendet: dem ſey Lob, Dank,
und Ehr fuͤr ſeine Guͤtigkeit, ihn preiſt des Himmels Heer in alle Ewigkeit. b
Wenn ich heut wider Gott auch jemals
hab gehandelt, und wider ſein Geboth im
Suͤndenweg gewandelt, das alles reuet mich mit großem Herzenleid, weil Gott erzoͤrnet
ich, die hochſte Guͤtigkeit.
Mein reuend buͤßend Herz zu Jeſu Wun⸗ den lenke, und meine Suͤnd mit Schmerzin ſeinem Blut verſenke: das roſenfarbe Blut
bringt mie Vertraͤulichkeit, macht alle Schul⸗
den gut, erhaͤlt Barmherzigkeit.
adsd Gc len ſ alein


