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Beichtgebe ther.
3. Rufe Gott um Gnade an, ihm hins ul fuͤro fleißiger zu dienen, mit dem Vor⸗ Fin abdich ber V ſatze, ihn nicht mehr zu be⸗
leidigen.
Ja⸗ mein Gott! nun iſt der feſte Schluß b gemacht: ich will nicht mehr ſuͤndigen; nicht mehr will ich dich freywillig beleidigen. Deine unendliche Guͤtigkeit, die du mir er⸗ zeiget haſt, laͤtzt nicht zu, daß ich ſuͤndigen koͤnne, wenn ich auch wollte. Ach haͤtte ichu dich nur eher erkennet, und dir eifriger ge⸗ dienet, o mein Gott! Nichts reuet mich 8 ſo ſehr, als jene Zeit, welche ich in Belei⸗ 4* digung deiner goͤttlichen Majeſtaͤt zugebracht habe. Ach koͤnnte ich alle Augenblicke der⸗ 1 ſelben wieder zuruͤck rufen, und mit melnem Blute erkaufen! Hinfuͤro ſoll mein ganzes Leben, all mein Thun und aſſen allein 2zu 4 deiner Ehre, zu deinem Dienſte gerichtet ſeyn. Ich will mich befleißen, durch allen erdenk⸗ lichen Eifer zu erſetzen, was ich bisber unter, un laſſen und verſaͤumet habe. Nichts will ich ſo 4 hoch ſchaͤtzen, nichts ſo inbruͤnſtig lieben, als dich, meinen Gott. Nichts will ich ſo ſehr PBaſſen und verfluchen, als die Suͤnde, weil ſie eine Beleidigung iſt deiner unendlichen und


