14 Beicht gebether.
dich liebe ich von Grund meines Herzens
uͤber alles; weil du das unendliche und voll⸗
kommenſte Gut biſt. Ich erfreue mich, daß
du ein ſo großer, ein ſo unermeſſener Herr und Gott biſt. Ich wuͤnſche von Herzen, daß alle Menſchen dich erkaͤnnten, ehrten und liebten. Dir zu Aebe, wenn auch keine Hoͤlle, kein Himmel, keine Belohnung, kei⸗ ne Strafe waͤre, bin ich bereit, deine hei⸗ lige Gebothe und Geſetze bis an mein End
zu halten, und in allem allein nach deinem
heiligen Willen zu leben. Ach haͤtte ich dich doch allzeit geliebt! Ach liebte ich dich we⸗
nigſtens jetzt auf jene Weiſe, wie du gelie⸗
bet zu werden verdieneſt! Barmherziger Gott, ach wie habe ich gefehlet! Mein Herr und Gott, was habe ich gethan! Ach!
habe ich Boͤſes gethan. O haͤtte ich dieſes niemal gethan! O haͤtte ich dich niemal erzoͤrnet; O waͤre ich eher geſtorben, als daß ich dich beleidiget haͤtte! O koͤnnte ich meine vielfaͤltige Suͤnden mit meinem Blute abwaſchen und vertilgen! Großer Gott,
heiliger Gott, liebwuͤrdigſter Gott, was habe Habe ich dann dich beleidi⸗
ich gethan!
gen koͤnnen?
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hüttzer annoch!
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