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Mein Herze mein Hort! 1— Den hab ich erwählt; Mein Jeſus siſt treue, Ihm bin ich vermählt.
Daß ſeine ich ſei; Ich
I. Kirchen-Lieder.
Freude, Jeſum zu finden.
Mel. O Jeſu! mein Bräutigamn. ch! laß dich jetzt finden, Komm, Jeſu, komm fort:
wi binden Dein Herze, Nach Jeſu ich ſchreie,
2. Trotz dem, der nicht denket, bin nun ver⸗ ſchenket, Es bleibet dabei: Nichts bringet mir Schmerzen, Weil Jeſus iſt hier, Der trägt mich im Herzen, Ihm dank ich dafür.
3. O weichet, ihr Feinde, Mein Jeſus iſt mein, Ich hab ihn zum Freunde, Sein bin ich allein; Ich bleibe ſein eigen, Er hat mich er⸗ kauft, Sein Blut wird er zeigen,
Damit ich getauft.
4. Auch kann ich ermeſſen, Daß Jeſus mich liebt, Weil er mir zu eſſen Sich ſelbſten dargiebt; So geb ich nun wieder, Was Jeſu gehört: Leib, Seele und Glieder Ihn ewig verehrt.
5. Ja, ja, ich bin ſeine, Wir Beide ſind Eins; Ich bin nicht mehr meine, Es ſcheidet uns Keins. Bleib gleich
ich auf Erden, So lange er will; So
hab ich den Werthen, Dem halte
iich ſtill
6. Ihm kann mich Nichts rauben,
Der Stärkſte, der ſiegt Durch Liebe
und Glauben, Am Herzen er liegt; Im Schlafen und Wachen Iſt Jeſus
1
mir nah: Laß blitzen und krachen,
Mein Jeſus ſteht da!“ In Jeſu ich lnd ſterbe
7. An Jeſu ich klebe,
ruh, In N ich lebe r dazu. An Jeſu ich klebe, In Jeſu ich ruh. In Jeſu ich lebe Und ſeerde dazu. Ludämil. Eliſ. Gräfin zu Schwarzburg⸗ Rudolſt., g. 1640, ſt. 1672.
Der 84. Pſalm. Mel. Schwinge dich, mein. 6) AIch mein Gott, wie lieblich 2. A iſt Deine Wohnung, da du biſt, Sions Burg, da man Nichts höret, Als des werthen Bräutgams Ruhm, Womit ſeine Braut ihn eh⸗ ret In dem ſtillen Heiligthum. 2. Ach! wie ſehn ich mich dahin, Daß ich vor Verlangen bin Faſt ver⸗ gangen. Möcht ich können Vor ſein heilig Angeſicht Treten, und in Liebe brennen Bei dem ſüßen Gna⸗ den⸗Licht; 3. Welches Vöglein iſt doch wohl, Wenn es Junge hecken ſoll, Das nicht bald ein Neſt ſich mache, Oder baue irgend an Unter einem ſichern Dache, Da es ſich erquicken kann? 4. Warum ſollt ich, Liebſter, nicht Dein holdſelig Angeſicht Zu erblicken auch verlangen? Wo vor deinem Altar ich Wahre Ruhe kann empfan⸗ gen Und mich laben ewialich. 5. Wohl den Menſchen, die bei dir Sich befinden für und für! Die ſind nur
allein bemühet, Dich zu loben immer⸗


