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Evangelium, Matth. I1I. v. 25⸗ 30.
Z“ derſelbigen Zeit antwortete Jeſus, und ſprach: Ich preiſe dich, Vater, und Hery Himmels und der Er⸗ den, daß du ſolches den Weiſen und Klugen verborgen haſt, und haſt es den Unmundigen offenbaret. Ja Va⸗ ter, denn es iſt alſo wohlgefaͤllig geweſen vor dir. Alle Dinge ſind mir uͤbergeben von meinem Vater. Und nie⸗ mand kennet den Sohn, denn nur der Vater; und nie⸗ mand kennet den Vater, denn nur der Sohn, und wem es der Sohn will offenbaren. Kommet her zu mir alle, die ihr muͤhſelig und beladen ſeyd, ich will euch erqui⸗ cken. Nehmet auf euch mein Joch, und lernet von mir, denn ich bin ſanftmuͤthig, und von Herzen demuͤthig, ſo werdet ihr Ruhe finden fuͤr eure Seelen. Denn mein Joch iſt ſanft, und meine Laſt iſt leicht.
Am Tage der Verluͤndigung Mariaͤ. Epiſtel, Jeſaia 7. v. 10⸗19.
11“d der Herr redete abermal zu Ahas, und ſprach: For⸗ 14*⁵ dere dir ein Zeichen von dem Herrn deinem Gott, es ſey unten in der Hoͤlle, oder droben in der Hoͤhe. Aber Ahas ſproch, ich wills niſht fordern, daß ich den Herrn nicht verſuche. Da ſprach er: wohlan, ſo hoͤret, ihr vom Hauſe David: Iſts euch zu nenig, daß ihr die Leute be⸗ leidiget, ihr muͤſſet auch meinen Godtt beleidigen? Dar⸗ um ſo wird euch der Herr ſelbſt ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau iſt ſchwanger, und wird einen Sohn ge⸗ baͤhren, den wird ſie heiſſen Imanuel. Butter und Ho⸗ nig wird er eſſen, daß er wiſſe, Boͤſes zu verwerfen, und Gutes zu erwaͤhlen. Denn ehe der Knabe lernet Boͤſes verwerfen, und Gutes erwaͤhlen, wird das Land, davor dir grauet, verlaſſen ſeyn von ſeinen zween Koͤnigen.
Evangelium, Lucaͤ. 1. v. 26⸗38.
1 im ſechſten Mond ward der Engel Gabriel geſandt von Gott, in eine Stadt in Galllaͤa, die heiſſet Na⸗ zareih, zu einer Jungfrauen, die vertrauet war einem Manne, mit Namen Joſeph, vom Hauſe David Junddie Jung⸗
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