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8 Bald verlieſſen ſie ihre Netze, und folgeren ihm nach. Und
da er von dannen fuͤrbaß gieng, ſahe er zween andere Bruͤ⸗ der, Jacobum, den Sohn Zebedaͤi und Johannem ſeinen Bruder, im Schiff, mit ihrem Vater Zebedaͤo, daß ſie ihre Netze flicketen, und er rief ihnen. Bald verlieſſen ſie das
Schiff und ihren Vater, und folgeten ihm nach.
Am Tage St. Thomaͤ. Epiſtel, Eph. 1. v. 3⸗6.
Chriſti, der uns geſegnet hat mit allerley geiſtlichem Segen in himmliſchen Guͤtern, durch Chriſtum. Wie er uns denn erwaͤhlet hat durch denſelbigen, ehe der Welt Grund geleget war, daß wir ſollten ſeyn heilig und un⸗ ſtraͤflich vor ihm in derLiebe. Und hat uns verordnet zur Kind⸗ ſchaft gegen ihm ſelbſt durch Jeſum Chiſtum, nach dem Wohlge⸗ fallen ſeines Willens: Zu Lobe ſeiner herrlichen Gnade, durch welche er uns hat angenehm gemacht in dem Geliebten.
Evangelium, Joh. 20. v. 24⸗29.
Thomas aber der Zwoͤlfen einer, der da heiſſet Zwil⸗ ling, war nicht hey ihnen, da Jeſus kam. Da ſag⸗ ten die andern Juͤnger zu ihm: Wir haben den Herrn ge⸗ ſehen. Er aber ſprach zu ihnen: Es ſey denn, daß ich in ſeinen Haͤnden ſehe die Naͤgelmahl, und lege meinen Finger in die Naͤgelmahl, und lege meine Hand in ſeine Seite, will ichs nicht glauben. Und uͤber acht Tage wa⸗ ren abermal ſeine Juͤnger brinnen, und Thomas mit ih⸗ nen. Kommt Jeſus, da die Thuͤren verſchloſſen waren, und tritt mitten ein, und ſpricht: Friede ſey mit euch. Darnach ſpricht er zu Thoma: Reiche deinen Finger her, und ſiehe meine Haͤnde, und reiche deine Hand her, und lege ſie in meine Seite, und ſey nicht unglaubig, ſon⸗ dern glaubig. Thomas antwortete und ſprach zu ihm: Mein Herr, und mein Gott. Spricht Jeſus zu ihm: Dieweil du mich geſehen haſt, Thoma, ſo glaubeſt du. Selig ſind, die nicht ſehen, und doch glauben. Am


