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Hessen-Darmstädtisches allgemeines Gesang-Buch / auf Höchste Landesfürstliche Verordnung herausgegeben
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8, in allerley geiſtlicher Weisheit und Ver⸗

ſtand: Daß ihr wandelt wuͤrdiglich dem Heern zu allem 9*

und Evangelia.

nes Willens,

Gefallen, und fruchtbar ſeyd in allen guten B erken. Und wachſet in der Erkenntniß Gottes, und geſtärket werdet mit allerley Kraft, nach ſeiner herrlichen Macht, in aller Geduld und Langmuthigkeit mit Freuden. Und dankſa⸗ get dem Vater, der uns tuͤchtig gemacht hat zu dem Erb⸗ theil der Heiligen im Licht; welcher uns errettet hat von der Obrigkeit der Finſterniß, und hat uns verſetzet in das Reich ſeines lieben Sohnes, an welchem wir haben die Erloͤ⸗ ſung durch ſein Blut, nemlich, die Vergebung der Suͤnden.

Evangelinm, Matth. 9. v. 18⸗26.

D. Jeſus ſolches mit ihnen redete, ſiehe, da kam der Hberſten einer, und ſiel vor ihm nieder, und ſprach: Herr, meine Tochter iſt jetzt geſtorben; aber komm, und lege deine Hand auf ſie, ſo wird ſie lebendig. Und Je⸗ ſus ſtund auf, und folgete ihm nach, und ſeine Juͤnger. Und ſiehe, ein Weib, das zwoͤlf Jahr den Blutgang ge⸗ habt, trat von hinten zu ihm, und ruͤhrete ſeines Kleides Saum an. Denn ſie ſprach bey ihr ſelbſt: Moͤchte ich nur ſein Kleid anruͤhren, ſo wuͤrde ich geſund. Da wendete ſich Jeſus um, und ſahe ſie, und ſprach: Sey getroſt⸗ meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Und das Weib ward geſund zu derſelbigen Stunde. Und als er in des Oberſten Haus kam, und ſahe die Pfeiffer und das Getuͤmmel des Volks, ſprach er zu ihnen: Weichet! denn das Maͤgdlein iſt nicht todt, ſondern es ſchlaͤft. Und ſie verlachten ihn. Als aber das Volk ausgetrieben war

zieng er hinein, und ergriff ſie bey der Hand; da ſtund

as Maͤgdlein auf. Und dies Geruͤcht erſchall in daſſelbi⸗ ge ganze Land.

Am XXV. Sonntage nach Trinitatis. Epiſtel, 1. Theſ. 4. v. 13⸗18. Wir wollen euch aber, lieben Bruͤder, nicht verhalten 3 von denen, die da ſchlafen, auf daß ihr nicht trau⸗ rig ſeyd, wie die andern, die keine Hoffuung haben. f 5 Denn