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und Evangelia.
auter Stimme. Und fiel auf ſein Anzeſicht zu ſeinen Fuͤſ⸗
ſen, und dankete ihm. Und das war ein Samariter. Je⸗ ſus aber antwortete, und ſprach: Sind ihrer nicht zehen
rein worden? Wo ſind aber die neune? Hat ſich ſonſt keiner
funden, der wieder umkehre, und gebe Gott die Ehre, denn dieſer Fremdlinger? Und er ſprach zu ihm: Stehe auf, ge⸗ he hin, dein Glaube hat dir geholfen.
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Am XV. Sonntage nach Trinitatis. Epiſtel, Gal. 6. v. 1⸗10.
owir im Geiſt leben, ſo laſſet uns auch im Geiſt wan⸗ deln. Laſſet uns nicht eitler Ehre geitzig ſeyn, unter⸗ Lieben Bruͤder, ſo ein denſch etwa von einem Fehl ubereilet wurde, ſo helfet ihm wieder zurechte mit ſanftmuͤthigem Geiſt, die ihr geiſtlich ſetes und ſiehe auf dich ſelbſt, daß du nicht auch verſuchet Einer trage des andern Laſt, ſo werdet ihr das Geſetz Chriſti erfuͤllen. So aber ſich jemand laͤſſet duͤnken, er ſey etwas, ſo er doch nichts iſt, der betruͤget ſich ſelbſt.
Ein jeglicher aber pruͤfe ſein ſelbſt Werk, und alsdenn wird
er an ihm ſelber Ruhm haben, und nicht an einem andern. Denn ein jeglicher wird ſeine Laſt tragen. Der aber unter⸗ richtet wird mit dem Wort, der theile mit allerley gutes dem, der ihn unterrichtet. Irret euch nicht, Gott laͤſſet ſich nicht ſpotten. Denn was der Menſch ſaͤet, das wird er erndten. Wer auf ſein Fleiſch ſaͤet, der wird von dem Fleiſch das Ver⸗ derben erndten. Wer aber auf den Geiſt ſaͤet, der wird von dem Geiſt das ewige Leben erndten. Laſſet uns aber Gutes thun und nicht muͤde werden, denn zu ſeiner Zeit werden wir auch erndten ohne Aufhoͤren. Als wir denn nun Zeit haben, ſo laſſet uns gutes thun an jedermann, allermeiſt aber an den Glaubensgenoſſen.
Evangelium, Matth. 6. v. 24⸗34.
ijemand kann zweien Herren dienen, entweder, er wird
einen haſſen, und den andern lieben, oder er wird
einem anhangen, und den andern verachten. Ihr koͤnnet
nicht Gott dienen und dem Mammon. Darum ſage ich euch: or⸗


