1354 Am Grabe des ſelig Vollendeten.
5. Saaten der Unſterblichkeit! Heilige Gebeine! Bald verſtroͤmt auch unſre Zeit, ruft der Tod: Erſcheine! Ruf' er dann; wir ſind bereit. Wer des Lebens Gabe nuͤtzet fuͤr die Ewigkeit, zittert nicht am Grabe.
Mel. Gott des Himmels und der ꝛe.
859. Ruhe ſanft hier, wo die Schwuͤle banger Erdentage weicht! Lieb⸗ lich weh' um dich die Kuͤhle; Gottes Erde ſey dir leicht! Segen folgt dir nach ins Grab; Alle weinen Dank hinab. 2. Wohlzuthun war dein Beſtreben; und du warſt uns Freud und Gluͤck, Welch ein Bild von deinem Leben, blieh zu unſerm Troſt zuruͤck! Allen muͤſſ es Beiſpiel ſeyn, zu begluͤcken, zu er⸗ freun! 8 3. In den Segen deiner Tage lehſt du fort noch in der Zeit; jenſeits werden dir die Saaten Ernten ewyger Seligkeit; ſchon lohnt dich erfuͤllte Pflicht, bis dich wecket Gottes Licht. 3 4.


