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Offenbarungen Gottes.
mein Glaube wanken. Was giebt m Geraͤuſch der Welt die Hoffnung, dien froh erhaͤlt, wenn ich an Gott nicht glaube 2. Beſtimmt zum Himmel leb'ich hier, ſehn' mich nach hoͤhern Freuden. Wer ſtillt die heiße Sehnſucht mir? Wer rettet mich vom Leiden? Wenn ſich mein Herz der Tugend weiht, wer knuͤpft an ſie die Seligkeit? Wer reicht mir Sie⸗ geskronen? 3. Du biſt es, Gott! Du biſt und lebſt! Gleich Felſen ſteht mein Glaube. Du lohnſt der Tugend, du erhebſt ſie maͤchtig aus dem Staube. Du biſt und lebſt! Ich ſeh' es ja an deinen Werken den und nah; du ſchufſt und traͤgſt ſie alle. 4A. Da ſteht die Welt, der Allmacht Bild; dort funkeln deine Sterne; da leuchtet mir ſo ſanft und mild dein Mond aus jener Ferne; da flieht vor deinem Glanz die Nacht; die Sonn entſteigt in voller Pracht dem Schooß der Morgenroͤthe. 5. Du Schoͤpfer, du nur zogſt ſie an, mit dieſem Strahlenkleide; du waͤlzeſt ſie durch ihre Bahn, zu deiner Kinder Freude. Nur du haſt dort mit ſtarker Hand das — elt


