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Aber der Hauptmann, der dabei ſtand gegen ihm üͤber, und die bei ihm waren, und bewahrten Jeſum, er mit ſolchem Geſchrei verſchied, und ſahen das Erdbeben, und was da geſchah, erſchracken ſie ſehr, und preiſeten Gott und ſprachen: Wahrlich, dieſer iſt ein frommer Menſch geweſen, und Gottes Sohn. und alles Volk, das dabei war, und zuſah, da ſie ſahen, was geſchah, ſchlugen ſie an ihre Bruſt, und wandten wieder um.
Es ſianden aber alle ſeine Verwandten von ferne, und viel Weiber, die ihm aus Galiläg waren nachge⸗ ſolget, und ſahen, das alles, unter welchen Maria Mag⸗ dalena, und Maria, Jakobs des jüngern und Moſes Mutter, und Salome , die Mutter der Kinder Zebedäi, welche ihm nachgefolget waren, da er in Galiläa war, und gedienet hatten, und viele andere, die mit ihm hinauf gen Jeruſalem gegangen waren.
35.
Die Juden aber, dieweil es der Rüſttag war, daß nicht die Leichname am Kreuze blieben am Sabbath,. (denn deſſelbigen Sabbathstag war groß) baten ſie Pila⸗ tum, daß ihre Gebeine gebrochen, und abgenommen wür⸗ den. Da kamen die Kriegsknechte, und brachen dem erſten die Beine, und dem andern, der mit ihm gekreuzi⸗ get war; als ſie aber zu Jeſu kamen, da ſie ſahen, daß er ſchon geſtorben war, brachen ſie ihm die Beine nicht. ſondern der Kriegsknechte einer öffnete ſeine Seite mid einem Speer, und alsbald gina Blut und Waſſer heraus. Und der das geſehen hat, der hat es bezeuget, und ſein Zeugniß iſt wahr, und derſelbige weiß, daß er die Wahr⸗ heit ſaget, auf daß auch ihr alaubet. Denn ſolches iſt geſchehen, daß die Schrift erfüllet würde: Ihr ſollt ihm kein Bein zerbrechen. Und abermal ſpricht eine andere
Schrift: Sie werden ſehen, in welchen ſie ageſtochen haben.
Darnach am Abend, dieweil es der Rüſttag war, wels ches iſt der Vorſabbath, kam Joſeph von Arimathia , der Stadt der Juden, ein reicher Mann, ein Rathsherr, ein guter frommer Mann, der hatte nicht gewilliget in ihren Rath und Handel, welcher auf das Reich Gottes
wartete, denn er war ein Jünger Jeſu doch büin⸗ b— lich,


