ſie furchten ſich vor dem Volke. Sie ſprachen aber: Ja nicht auf das Feſt, auf daß nicht ein Aufruhr werde im Volk. 2.
Und da nun Jeſus war zu Bethanien im Hauſe Simo⸗ nis, des Auſſätzigen, trat zu ihm ein Weib, das hatte ein Glas mit unverfälſchtem und köſtlichen Nardenwaſſer; und ſie zerbrach das Glas, und goß es auf ſein Haupt, da er zu Tiſche ſaß. Da das die Jünger ſahen, wurden ſie un⸗ willig, und ſprachen: Was ſoll doch dieſer Unrath! Man könnte das Waſſer um mehr denn um dreihundert Gro⸗ ſchen verkauft haben, und daſſelbige den Armen geben; und ſie murreten über ſie. Da das Jeſus merkte, ſprach er zu ihnen: laſſet ſie zufrieden, was bekümmert ihr das Weib, ſie hat ein Gutes Werk an mir gethan. Ihr habt allezeit Arme bei euch, und, wenn ihr wollet, könnet ihr ihnen Gutes thun; mich aber habt ihr nicht allezeit: ſie hat gethan, was ſie konnte. Waſſ auf meinen Leib gegoſſen, damit iſt ſie zuvor kommen, meinen Leichnam zu ſalben, zu meinem Begräbniß Wahr⸗ lich, ich ſage euch, wo dieß Evangelium gepredigt wird in aller Welt, da wird man auch ſagen zu ihrem Gedächt⸗ niß, was ſie jetzt gethan hat.
Es war aber der Satan geſahren in den Judas , genannt Iſcharioth, der da war aus der Zahl der Zwölfen, und er ging hin und redete mit den Hohenprieſtern und mit den Hauptleuten, daß er ihn verrieth, und ſprach: Was wollt ihr mir geben? ich will ihn euch verrathen. Da ſie das höreten, wurden ſie froh, und boten ihm dreißig Sil⸗ berlinge, und er verſprach ſich. Und von da an ſuchte er Gelegenheit, daß er ihn überantwortete ohne Rumor. Aber am erſten Tage der ſüſſen Brode, auf welchen man mußte opfern das Oſterlamm, traten die Jünger zu Jeſu,
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und ſprachen zu ihm: wo willſt du, daß wir hingehen,
und dir bereiten das Oſterlamm zu eſſen? Und er ſandte Petrum und Johannem, und ſprach: Gehet hin in die Stadt, ſehet, wenn ihr hinein kommt, wird euch ein Menſch begegnen, der trägt einen Waſſerkrug; folget ihm
nach in das Haus, da er hinein geht, und ſaget zu dem
Hauswirth: der Meiſter läßt dir ſagen: Meine Zeit iſt her⸗
Hjſſo
herbei konmen, 4 das Gaſthaus, d zmnen Jüngern“ meinen Jünger ſterten Saal zage und fanden, wi das Oſterlamm. Und am Abend zwölf Apoſteln. lich verlanget, d ich leide Denn ich ſage eſſen werde, bis er nahm den Ke ſelben, und the ich werde nicht! bis das Reich C neu trinken wer
Und, indem ward, nahm brachs, und g. eſſet, das iſt ſolches thut zu
Deſſelbigen dem Ahendmah Trinket alle da in meinem Blu wird, zur V oft ihrs trinke alle dataus.
Vor dem 7 gen Abend, d war, daß er hatte geliebet liebte er ſie b


