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„. 6„. 4 daß ich dich jetzt mit fröhlichem Herzen dafür preiſen kann. Lobe denn, meine Seele, den Herrn, und ver⸗
1 ☛ lieb haben! G
Gebät nach der Geneſung einer Krankheit. 29
giß nicht, was er dir Gutes gethan hat, der mein Le⸗ ben vom Tod errettet, und mich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit! O, daß mein Herz durch dieſe neue Wohlthat ſo gerührt würde, daß ich es nie wider wollte, eine ſo außerordentliche Güte zu mißbrauchen, ſondern jeden Tag, den du, Gott, zu meinem Leben hinzuthuſt, zu einer treuen Beobachtung deiner Ge⸗ ſetze, und zu deiner Verherrlichung anwendete: Ich bin nun wieder geneſen. Möchte ich mich doch auch von nun an fleißig hüten, daß ich nicht wieder dich ſündige, damit mir nicht noch etwas Aergeres widerfahre! Laß die öftere Erinnerung der Umſtände, in welchen ich mich befun⸗ den habe, einen ſo ſtarken Einfluß auf mein Gemüth machen, daß ich alles dasjenige ſorgfältig vermeide, was mich von neuem auf das Krankenbette werfen, und in Gefahr des Todes bringen könnte. Gib, daß ich in Erfüllung aller meiner Pflichten emſig und treu ſei, und mit allem Ernſt für meine Seele ſorge. Du ſchenkeſt mir nun Zeit zur Beſſerung; gib mir denn auch ein Herz, das ſich zu beſſern bemühet ſei. Lehre mich bedenken, daß ich nicht nur ſterben muß, ſondern auch plötzlich ſterben kann, und daß, wenn es nicht dieſe Krankheit geweſen, es vielleicht eine andere ſeyn wird, die meinem Leben hier auf Erden ein Ende macht, da⸗ mit ich bei Zeiten das thue, was ich ſterbend wünſche gethan zu haben. Laß keine Sünde über mich herrſchen,
keine Verſuchung mich überwinden, oder mich auf die Erlöſer
theuren Pflichten, die ich dir und meinem ſchuldig bin, unachtſam machen. Wirke in mir nicht nur das Wollen, ſondern auch das Vollbringen des Guten nach deinem Wohlgefallen. Mache mich mit je⸗ dem Tage zu deinem ewigen himmliſchen Reiche ge⸗ ſchickter; und wann du mich endlich von dem Leibe die⸗ ſes Todes erlöſen wirſt, ſo führe meine Seele in das beſſere Leben ein, wo kein Schmerz und kein Tod mehr ſeyn wird! Amen.
Gebaͤt


