28 Gebät nach der Geneſung von einer Krankheit.
kannſt du mir wohl helfen, meine Schmerzen lindern, und mich wieder geſund ma⸗ chen. Ich bekenne zwar, daß ich noch weniger leide, als ich verdient habe, wenn es noch nicht gar aus mit mir iſt. Ich weigere mich auch deiner Züchtigung nicht, und bin nicht ungeduldig über deine Strafe; denn ich weiß, daß du meine Beſſerung und Heiligung dabei zur Ah⸗ ſicht haſt. Indeſſen wage ich es dennoch, deine Barm⸗ herzigkeit anzuflehen, daß du nicht nach meinen Ueber⸗
kommen; wenn du willſſt,
tretungen und Sünden, ſondern nach deiner großen Güte mit mir handeln, und mich nicht in deinem Zorn, ſondern mit Maaße, züchtigen wolleſt. Befreie mich,
bald wieder ich jetzo ſo empfindlich
Weisheit gemäß iſt, die
wenn es deiner allen meinen Schmerzen,
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leide. Segne diejenigen Mittel, welche ich in dieſen Abſicht gebrauche. In allem aber, was du auch über
mich beſchloſſen haſt, gib daß ich mich deinem heiligen und weiſen Willen, mit einer gänzlichen Ergebung in denſelben, und mit einem völligen Vertrauen, daß du, Herr, alles mit mir wohl machen werdeſt, unterwerfe. Erhalte mir den Glauben an deine alles regierende Vor⸗ ſehung, und laß auch dieſe ſchmerzhafte Krankheit da⸗ zu dienen, mich in demſelben zu ſtärken! Gib, daß ich auch in dieſer Anfechtung bewährt vor dir möge erfun⸗ den werden, damit ich die Krone des Lebens empfahe, die du verheißen haſt denen, die dich lieb haben! Ge⸗ währe mir meine demüthige Bitte; ich flehe darum um Jeſu Chriſti , meines Heilandes, willen! Amen.
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Gebaͤt nach der Geneſung von einer in Krankheit.
Gott , von unendlicher Erbarmung, der du gnädig biſt allen, die auf dich trauen! auch ich weiß es jetzt aus eigener Erfahrung, daß du mit deiner Hülfe nahe biſt denen, die dich mit Ernſt darum anrufen; denn da ich in meiner Noth zu dir rief, da erhörteſt du mich und halfeſt mir wieder von meiner Krantheit,
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iß vicht, was n en vom Tod en Bermherzigkeit 8 Tohlthat ſo geri wollte, eine ſo a ſondern jeden Ta hinzuthuſt, zu a ſetze, und zu dein nun wieder geneſen an fleißig hüten, d mir nicht noch etw Erinnerung det den habe, einen machen, daß i was mich von und in Gefahr ſh in Erfüllung ſie, und mit al ſhenkeſt mir nun in Herz, das ſ bedenken, daß i blötzlich ſterben Krankheit geweſe die meinem Leb mit ich bei Zei gethan zu haben keine Verſuchur theuren Pllicht ſchuldig bin, nur das Wol Guten nach de dem Tage zu ſchickter; und ſe Todes erlo beſſere Lehen n wird! A


