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Morgengebat am Dienſſage. 7
Gott der Welt, der an jeglichem Morgen dem Tage und ſeinem Lichte wieder ruft, die Sele zu erwecken; du macheſt es, daß ich nach einer ſanften Nacht mich wieder eines neuen Tages erfreuen kann. Was iſt denn billiger, was iſt eines vernünftigen Geſchöpfes, welches dich zu erkennen fähig iſt, würdiger, als dir, dem Gott und Vater meines Lebens, aus deſſen Hand ich es auch jeßt wieder, wie neu, empfangen habe, dafür zu dan⸗ ken und ſeinen Namen zu preiſen? Dies ſei denn auch
jetzt, in dieſer frühen Morgenſtunde, mein erſtes Ge⸗ ſchäft! Meine Seele lobe dich, den Herrn, und alles,
was in mir iſt, deinen heiligen Namen! Meine Seele lobe dich, und vergeſſe das Gute nie, das du, bis die⸗ ſem Augenbl lick, an mir gethan haſt! Daß ich ſicher und ruhig geſchl afen habe, daß kein Unfall mich in dieſer Nacht betroffen hat, daß ich das Licht dieſes Tages eben ſo geſund wieder erblicke, als ich es geſtern verlöſchen ſah, daß ich nicht nur meine Glieder zu den Geſchäften dieſes Tages wieder brauchen, ſondern auch mit er⸗ neuerten Kräften brauchen, und was noch mehr iſt, daß ich vernünftig denken, und von den ſämmtlichen Kräf⸗ ten meiner Seele einen ſolchen Gebrauch machen kann, der einem vernünftigen Weſen anſtändig iſt: das alles, o Gott, habe ich deiner Güte und Treue zu danken. Verleihe mir nun auch die Gnade, daß ich den Werth der Güter, die deine Hand mir an dieſem Morgen gleichſam von neuem geſchenkt hat, erkennen und ſchäz⸗ zen, und daß ich ſie zu der Abſicht anwenden möge, zu welcher du ſie mir gegeben haß. Gib, daß ich heute in allem was ich beginne, in meinen Geſchäften, in meinen Bergnügung gen, in allen Umſtänden und Ver⸗ bindungen, in we lche ich kommen kann, dich vor Augen und im Herzen habe, und an deine Gexechtigkeit, dein heiliges Gebot, und an meine zukünftige Rechen⸗ ſchaft vor dit, dem Allwiſſenden, fleißig denken möge. Dadurch werde ich am ſicherſten bewahret werden, daß ich in keine Sünde wil lige, noch irgend etwas mit Vor⸗ ſatz thue, was wieder dein Gebot iſt. Erhalte mein Herz auch an dieſem Tage bei dem Einigen, daß ich deinen
Namen fürchte; denn die dich, Herr, fürchten, haben keinen Mangel an irgend einem Gute, das wahrhaf⸗ tig


