4 Morgengebät am Montage⸗
und erquicke mich durch eine ſanfte und ſtärkende Ruhe. Deiner liebreichen Fürſorge empfehle ich alle die Meini⸗ gen. Thue ihnen Gutes, und ſegne ſie mit allen ſol⸗ chen geiſtlichen und leiblichen Gütern, von denen du
weißt, daß ſie derſelben am meiſten bedürfen. Stehe den Unglücklichen bei. Breite deine wohlthätige Barm⸗ 1
herzigkeit über das ganze menſchliche Geſchlecht aus. Erhöre, gütiger Vater, dies mein unvollkommenes Gebät, und laß dir mein demüthiges Lob und Flehen in Gnaden gefallen! Erhalte mich mein kurzes und unge⸗ wiſſes Leben hindurch in der Liebe zu dir. Tröſte und ſtärke mich in meinen letzten Augenblicken, und nach dem Tode ſei du mein Theil und großer Lohn, durch Jeſum Chriſtum, deinen lieben Sohn. Dir, mein himmliſcher Vater, ſei Lob, Preiß und Chre, jetzt und immerdar! Amen. b
Morgengebaͤt am Montage.
O Herr! durch deine große Barmherzigkeit fange ich mit dieſem Morgen meine Wochenarbeit von neuem an. Deine ewige Liebe und Treue, die mit deinem Se⸗ gen mich und die Meinigen bisher überſchüttet hat, gehe denn auch heute mir von neuem auf, wie die Morgen⸗ röthe! Wer bin ich, o Gott, daß du mich hierher ge⸗ bracht haſt? Ich bin ja, leider! noch immer ein Sünder, dem es an allem Ruhme mangelt, den er vor dir haben ſollte. Ich thue, leider! nicht immer, noch völlig, was ich thun ſollte. Meine Gedanken ſind eitel; mein Herz iſt bald trotzig, bald verzagt. Ach ſo ſiehe denn, mein Gott, mich auch heute ja nicht an, wie ich an mir ſelbſt von Natur und in meinen Sünden bin! Gedenke aber, lieber Vater, an deines Sohnes Gehorſam und Gerech⸗ tigkeit daß ich durch ihn vor dir gerecht, und von dir geſegnet ſey. Verlaß mich nicht, und thue nicht die Hand von mir ab, Gott, mein Heil! Lehre mich auch heute und die ganze Woche thun nach deinem Wohlge⸗ fallen; dein guter Geiſt führe mich auf ebener Bahn. Ich weiß nicht, was mir in dieſer angefangenen Woche begegnen wird: Behüte du mich aber vor allem Uebel, behüte meine Seele, behüte meinen Leib, behüte wesnen
ein⸗
Morgen
Gedeihen. Erhalte! haſt zufließen laß beſchirme mich. G unzuwenden. Legeſt nir auch, und laß n der uns vonl allem erlöſen vid. Ses dein Heil. Und tet, ſo ſegne auch Nahrung und dit in jeder dabei ſi Gewiſſen vor dir
alenthalben auf, Pohlgefallen. De die dich fürchten, je mehr und m Chriſti, und um
Abe ehrihe Gott!
und Güte an heutigen Tag e nich dis hierher tiel Gukes getha Von deiger Gna din, und deine haſt du auch he ſerblichen Leibes biit geſegnet, n meine geiſtliche geſehen, ſ, Kraſt mächtig g
du dich ſo hoch


