2 Morgengebät am Sonntage. Abenda
in deinem Heiligthume deine wohlthätigen Abſichten er⸗ ſes Wor zu birer füllen, ſondern auch in unſerm ganzen Verhalten uns it und auf die 85
dir geheiliget
befleißigen daß wir werden. Die Ruhe,
die du uns heute von unſern leiblichen Geſchäften ver⸗
inſonderheit zur wahren Erholung unſerer Kräfte, zur Sammlung des Gemüths, und zu deſſen Richtung auf unſer ewiges Heil angewandt! Be⸗ wahre uns, gütiger Gott, daß wir nicht durch unnöthige Geſchäfte und unnützige Zerſtreuungen den Segen dieſes Tages und deines Wortes an uns vereiteln. Unſer gan⸗ zer Wandel müſſe dich verherrlichen, und es 3
daß wir dir dienen. Inſonderheit laß uns dieſes als⸗ dann beweißen, wann du uns Gelegenheit giebſt, unſere Liebe zu dir, durch eine thätige Liebe gegen unſern
ſtatteſt, werde doch
Nächſten an den Tag zu legen. Heilige, o Gott, auch alle unſere Vergnügungen an dieſem heiligen Tage. Laß uns nichts vergnügen, als was mit Verſicherung dei⸗ ner Gnade genoſſen werden kann. Laß uns durch die
Freuden, die uns deine Freundlichkeit auch im Leiblichen ſchenket, immer mehr zu dir, der Quelle aller Freuden, geführet werden, damit alſo dein Tag uns in allem eine wahre Vorbereitung zu deiner ewigen Anbätung und zu der ewigen Ruhe und Seligkeit ſeyn moͤge, die du den Deinigen verheißen haſt. 4 Segneſt du, Herr, deinen Tag zum
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ewigen Heil unſerer Seele, ſo wirſt du uns auch im Leiblichen nicht verlaſſen. Du, mein himmliſcher Vater, weißt, was wir bedür⸗ fen. Dir ſey unſer Leben und unſere ganze Wohlfahrt auch heute, auch auf dieſe Woche, und auf die ganze Zeit unſerer hieſigen Wanderſchaſt empfohlen! Leite du uns nach deinem Rath, und nimm uns endlich zu Ehren an, um Jeſu Chriſti willen, Amen.
Abendgebaͤt am Sonntage.
(Grätiger unde ehreiehe Gott! dein Name iſt herr⸗ lich in allem, was auf Erden iſt, und dein Ruhm höher, denn die Himmel. Dank ſei dir für die erneuer⸗ ten Gelegenheiten, die ich dieſen Tag gehabt habe, dich in deinem Hauſe anzubäten, mich mit andern Chri⸗ ſten zu deinem Dienſte zu vereinigen, die Erklärung de
ne
ſäitet zu werden!. de Vortzeile, died ge, und es nicht ondetn hurch die d ſchten, du denen mich geſchickt, daß be, gemäß den Ni gemäß den Verſeihn Vergib mir, gül ten, die meine Ande gib die Trägheit u gen, di Zerſtreuun merkſamkeit meiner daß ich deine Ruhe weiſer und ernſthe innter werden mös ſebe mich über dier nich nicht den irdi daſe Welt dloß in ſchöner Erbt nich eckennen daß ſondern, daß mi
vorbehalten werde. It und Fremdling mels lebe. Ich m ott, geſchickt, Geſahren und T auf meinem Wege duch einen täglich mmer des glorn diner Heiligen in Gelobet ſei der nich dis auf dieſe lhaten on Leid un Empfindungen de tühten, und gie Worte, ſond Und nun 8„ b
dein gnädige A


