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ärgert, ſo haue ihn ab, und wirf ihn von dir: es iſt dir beſſer, daß du zum Leben lahm, oder als ein Krüppel ein⸗ geheſt, denn daß du zwo Hände und zween Füße habeſt, und werdeſt in das ewige Feuer geworfen. Und ſo dich dein Auge ärgert, reiß es aus, und wirf es von dir, es iſt dir beſſer, daß du einäugig zum Leben eingeheſt, denn daß du zwei Augen habeſt, und werdeſt in das hölliſche Feuer geworfen. Sehet zu, daß ihr nicht jemand von dieſen Kleinen verachtet; denn ich ſage euch: Ihre Engel im Himmel ſehen allezeit das Angeſicht meines Vaters im Himmel. Denn des Menſchen Sohn iſt ge⸗
kommen, ſelig zu machen, das verloren iſt.
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Am Tage Simonis und 2 Epiſtel, 1 Petri 1, v. 3⸗9.
Gelsbet ſey Gott und der Vater unſers Herrn Jeſu 2) Chriſti, der uns nach ſeiner großen Barmherzigkeit wieder geboren hat zu einer lebendigen Hoffnung, durch die Auferſtehung Jeſu Chriſti von den Todten; zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das behalten wird im Himmel euch, die ihr aus Gottes Macht durch den Glauben bewahret werdet zur Seligkeit, welche zubereitet iſt, daß ſie offenbar werde zu der letzten Zeit; in welcher ihr euch freuen werdet, die ihr jetzt eine kleine Zeit(wo es ſeyn ſoll) traurig ſeyd in mancherlei Anfechtungen: auf daß euer Glaube recht⸗ ſchaffen und viel köſtlicher erfunden werde, denn das vergängliche Gold, des durchs Feuer bewähret wird zu Lobe, Preis und Ehren, wenn nun offenbaret wird Jeſus Chriſtus . Welchen ihr nicht geſehen, und doch lieb habet, und nun an ihn glaubet, nicht ſehet; ſo werdet ihr euch freuen mit unausſprech⸗ licher und herrlicher Freude, und das Ende eures Glau⸗ bens davon bringen, nemlich der Seelen Seligkeit.
Evangelium, Joh. 15, v. 17⸗21.
daß ihr euch untereinander liebet. haſ⸗
wiewohl ihr ihn
eſus ſprach zu ſeinen Jüngern: Das gebiete ich euch, So euch die Welt
habe: Der Knecht it ſe wich verfolget, b ſie mein Worl gehal ten. Aber das Ale Vaters willen; denn ſandt hat.
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Am T Epiſtel,
* ich ſch einen Denn der erſt nd das Meer iſt eilige Stadt, da Himme! herad fo Braut ihrem Ma⸗ von dem Stuhl, fes bei den Menſe und ſie werden ſem inen, wird ihr
ſcen all Thränen ncht mehr ſeyn, r in wird mehr ſein ar auf dem Stu dn. Und er ſpri iad wahrhaftig un
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