86 Epiſteln
Am Tage Johannis des Taͤufers. Epiſtel, Jeſaias 40, v. 1⸗5.
Jröͤſtet, tröſtet mein Volk! ſpricht euer Gott. Redet TD mit Jeruſalem freundlich, und prediget ihr, daß ihre Ritterſchaft ein Ende hat; denn ihre Miſſethat iſt verge⸗ ben: denn ſie hat Zweifältiges empfangen von der Hand des Herrn, um alle ihre Sünde. Es iſt eine Stimme eines Predigers in der Wüſte: bereitet dem Herrn den Weg, macht auf dem Gefilde eine ebene Bahn unſerm Gott. Alle Thale ſollen erhöhet werden und alle Berge und Hügel ſollen erniedriget werden, und was ungleich iſt, ſoll eben, und was höckericht iſt, ſoll ſchlecht werden. Denn die Herrlichkeit des Herrn ſoll offenbaret werden, und alles Fleiſch mit einander wird ſehen, daß des Herrn Mund redet. 1
Evangelium, Lucä 1, v. 57⸗80.
Urd Eliſabeth kam ihre Zeit, da ſie gebären ſollte, und ſie gebar einen Sohn. Und ihre Nachbarn und Freunde höreten, daß der Herr große Barmherzigkeit an ihr gethan hatte, und freueten ſich mit ihr. Und es begab ſich am achten Tage, kamen ſie zu beſchneiden das Kind⸗ lein, und hießen ihn nach ſeinem Vater Zacharias. Aber ſeine Mutter antwortete und ſprach: Mit nichten, ſon⸗ dern er ſoll Johannes heißen. Und ſie ſprachen zu ihr: Iſt doch niemand in deiner Freundſchaft, der alſo heiße. Und ſie winkten ſeinem Vater, wie er ihn wolle heißen laſſen? Und er foderte ein Täflein, ſchrieb und ſprach: Er heißet Johannes. Und ſie verwunderten ſich alle. Und alsbald ward ſein Mund und ſeine Zunge aufgethan, und redete und lobte Gott . Und es kam eine Furcht über alle Nachbarn, und dieſe Geſchichte ward ruchtbar auf dem ganzen jüdiſchen Gebirge. Und alle die es höreten, nahmen es zu Herzen und ſprachen: Was, meineſt du, will aus dem Kindlein werden? Denn die Hand des Herrn war mit ihm. Und ſein Vater Zacharias ward des heiligen Geiſtes voll, weiſſagete, und ſprach: Gelo⸗ bet ſey der Herr, der Gott Iſrael: denn er hat beſucht und erlöſet ſein Volk. Und hat uns aufgerichtet ein Horn
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ds Heils in dem ervor Zeſten geredet daß er und von der Hande jerzigkeit erzeugte un ſäligen Bund; und unſerm Pater Abrah aus der Hand unſe unſer Leben lang,
m gefällig iſt l des Höchſten heißen; duß du ſeinen Weg
gebeſt ſeinem Volk,
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Am T Epiſtel,
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efängniß, und übe nahten, ihn zu dern dem Volk ve efngriß gehalten ören füt inn zuC ellen, in derſelbig triegeknechten, gen ir der Thüte hi ingel des Herrn


