Epiſteln
Leib verklären wird, daß er ähnlich werde ſeinem ver⸗ klärten Leibe nach der Wirkung, damit er kann auch alle Dinge ihm unterthänig machen.
De gingen die Phariſäer hin und hielten einen Rath⸗ wie ſie Jeſum fingen in ſeiner Rede. Und ſandten zu ihm ihre Jünger, ſammt Herodis Dienern, und ſpra⸗ chen: Meiſter wir wiſſen, daß du wahrhaftig biſt, und kehreſt den Weg Gottes recht, und fragſt nach niemand: denn du achteſt nicht das Anſehen der Menſchen. Darum ſage uns, was dünkt dich? Iſt es Recht, daß man dem Kaiſer Zins gebe, oder nicht? Da nun Jeſus merkte ihre Schalkheit, ſprach er: Ihr Heuchler, was verſuchet ihr mich? Weiſet mir die Zinsmünze. Und ſie reichten ihm einen Groſchen dar. Und er ſprach zu ihnen: Weß iſt das Bild und die Ueberſchrift? Sie ſprachen zu ihm: Des Kaiſers. Da ſprach er zu ihnen: So gebet dem Kaiſer, was des Kaiſers iſt, und Gott, was Gottes iſt. Da ſie das höreten, verwunderten ſie ſich, und ließen ihn, und gingen davon.
Am XXIV. Sonntage nach Trinitatis. Epiſtel, Koloſſ. 1, v. 9⸗14.
erhalben auch wir, von dem Tage an, da wir es
gehöret haben, hören wir nicht auf, für euch zu beten, und zu bitten, daß ihr erfüllet werdet mit Er⸗ kenntniß ſeines Willens, in allerlei geiſtlicher Weisheit und Verſtand; daß ihr wandelt würdiglich dem Herrn zu allem Gefallen, und fruchtbar ſeyd in allen guten Werken, und wachſet in der Erkenntniß Gottes, und ge⸗ ſtärket werdet mit aller Kraft, nach ſeiner herrlichen
Macht, in aller Geduld und Langmüthigkeit mit Freuden;
und dankſaget dem Vater, der uns tüchtig gemacht hat zu dem Erdtheil der Heiligen im Licht; welcher uns er⸗ rettet hat von der Obrigkeit der Finſterniß, und hat uns verſetzet in das Reich ſeines lieben Sohnes; an welchem wir haben die Erlöſung Vergebung der Sünden.
Evan⸗
durch ſein Blut, nämlich die
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