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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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66 ESgpyiſteln

ihn gehen. Und antwortete, und ſprach zu ihnen: Wel⸗ cher iſt unter euch, dem ſein Ochſe oder Eſel in den Brunnen fällt, und er ihn nicht alſobald herausziehet am Sabbathtage? Und ſie konnten ihm darauf nicht

wieder Antwort geben. Er ſagte aber ein Gleichniß zu n

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den Gäſten, da er merkte, wie ſie erwählten oben an zu ſitzen, und ſprach zu ihnen: Wenn du von jemand ge⸗ laden wirſt zur Hochzeit, ſo ſetze dich nicht oben an, daß nicht etwa ein Ehrlicherer, denn du, von ihm geladen ſey; und ſodann kommt, der dich und ihn geladen hat, ſpreche zu dir: Weiche dieſem; und du müſſeſt dann mi Scham unten an ſizen. Sondern wenn du geladen wirſt, ſo gehe hin, und ſetze dich unten an, auf daß, wenn da kommt, der dich geladen hat, ſpreche zu dir: Freund, rücke hinauf. Dann wirſt du Ehre haben vor denen, die mit dir zu Tiſche ſitzen. Denn wer ſich ſelbſt erhö⸗ het, der ſoll erniedriget werden; und wer ſich ſelbſt er⸗ niedriget, der ſoll erhöhet werden.

Am XVIII. Sonntage nach Trinitatis.

Epiſtel, 1 Kor. 1, v. 4:9.

8 danke meinem Gott allezeit eurethalben für die Gnade Gottes, die euch gegeben iſt in Chriſto Jeſu, daß ihr ſeid durch ihn an allen Stücken reich gemacht an aller Lehre, und in aller Erkenntniß. Wie denn die Pre⸗ digt von Chriſto in euch kräftig geworden iſt, alſo, daß ihr keinen Mangel habt an irgend einer Gabe, und wartet nur auf die Offenbarung unſers Herrn Jeſu Chriſti , wel⸗ cher auch wird euch feſt behalten bis ans Ende, daß ihr unſträflich ſeid auf den Tag unſers Herrn Jeſu Chriſti . Denn Gott iſt treu, durch welchen ihr berufen ſeid zur Gemeinſchaft ſeines Sohnes Jeſu Ehriſti, unſers Herrn. Evangelium, Matth . 22, v. 34⸗46. D aber die Phariſäer höreten, daß Jeſus den Saddu⸗ cäern das Maul geſtopfet hatte, verſammelten ſie ſich. zUnd einer unter ihnen, ein Schriftgelehrter, verſuchte ihn, und ſprach: Meiſter, welches iſt das vornehmſte Gebot im Geſetz? Jeſus aber ſprach zu ihm: Du ſollſt lieben Gott,

deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele,

und von ganzem Gemüthe. Dies iſt das vornehmſte un größte

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Am XIX. S Epiſtel

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