Druckschrift 
Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
Einzelbild herunterladen

.N riaitatiz

9, 1 7ℳ4. Heiſt, 8 tinge et ir di h

1 5 ndſchaft, Hann cht, Fe, Haß, M hen; Swa en ich en nocan,, daß, die Got acht ererben. 9. die 1. Frede, Fii igkeitt ube, Senftnt das tz nict Vi kreuzj dan ihr Fleiſch ſim

ca. 11/19.

ſuos e gen Jeruſale ne dn Galllcam. l begl wrt ihm zehn aut u fe atnd anhuben i ,. Näiſter, eban ſch7 ch er zu 64 5 ern. Und es, ndes rein. nr 17 dd gewordan un

11

V 117 ter Stimme, und

11

1 4 1 gewurdi 9t ner gef funden, A

e Ehre, denn did 1 Stehe ui 9 V

en.

1

1 urerei, ha.

und dankt in aber antwortie

unter dem Himmel an: ſie ſäen nicht,

und Evangelien. 63

Am XV. Sonntage nach Trinitatis. Epiſtel, Gal. 5, v. 25 bis Kap. 6, v. 10.

So wir im Geiſt leben, ſo laſſet uns auch im Geiſt

wandeln. Laſſet uns nicht eitler Ehre geitzig ſeyn, unter einander zu entrüſten und zu haſſen Lieben Brüder, ſo ein Menſch etwa von einem Fehler übereilet würde, ſo helfet ihm wieder zurecht mit ſanftmüthigem Geiſt, die ihr geiſtlich ſeid. Und ſiehe auf dich ſelbſt, daß du nicht auch verſucht werdeſt. Einer trage des andern Laſt, ſo werdet ihr das Geſetz Chriſti erfüllen. So aber ſich je⸗ mand läßt dünken, er ſei erwas, ſo er aber doch nichts iſt, der betrügt ſich ſelbſt. Ein jeg icher aber prüfe ſelbſt ſein Werk, und alsdann wird er an ihm ſelber Ruhm haben, und nicht an einem andern. Denn ein jeglicher wird

ſeine Laſt tragen, der aber unterrichtet wird mit dem Wort, der theile mit allerlei Gutes, dem, der ihn unter⸗

Irret euch nicht, Gott läßt ſich nicht ſpotten. Denn was der Menſch ſäet, das wird er ernten. Wer auf ſein Fleiſch ſäet, der wird von dem Fleiſche das Ver⸗ derben ernten. Wer aber auf den Geiſt ſäet, der wird von dem Geiſt das ewige Leben ernten. Laſſet uns aber Gutes thun, und nicht müde werden; denn zu ſeiner Zeit werden wir auch ernten ohne Aufhören. Als wir denn nun Zeit haben, ſo laſſet uns Gutes thun an jedermann, allermeiſt aber an des Glaubens Genoſſen.

Evangelium, Matth . 6, v. 24⸗34.

Spiemand kann zweien Herren dienen. Entweder er wird einen haſſen, und den andern lieben; oder er wird einem anhängen, und den andern verachten. Ihr könnet nicht Gott dienen und dem Mammon. Darum ſage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr eſſen und trinken werdet; auch nicht für euern Leib, was ihr anzie⸗ hen werdet. Iſt nicht das Leben mehr, denn die Speiſe? und der Leib mehr, denn die Kl leidung? Sehet die Vögel ſie ernten nicht; ſie ſammeln nicht in die Scheunen; und euer himmliſcher Vater ernähret ſie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr, denn ſie? Wer iſt unter euch, der ſeiner Länge eine Elle zu⸗

richtet.