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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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54 Epiſteln

Am VII. Sonntage nach Trinitatis, Epiſtel, Röm. 6, v⸗ 19⸗23,

Sch muß menſchlich davon reden, um der Schwachheit J willen eures Fleiſches. Gleichwie ihr eure Glieder begeben habt zum Dienſt der Unreinigkeit, und von einen Ungerechtigkeit zu der andern: alſo begebet nun auch eure Glieder zum Dienſt der Gerechtigkeit, daß ſie heilig werden. Denn da ihr der Sünde Knechte waret, da waret ihr frei von der Gerechtigkeit. Was hattet ihr nun zu der Zeit für Frucht? Welcher ihr euch jetzt ſchäö⸗ met; denn das Ende derſelbigen iſt der Tod⸗ Nun ihr aber ſeyd von der Sünde frei, und Gottes Knechte ge⸗ worden, habt ihr eure Frucht, daß ihr heilig werdet, das Ende aber das ewige Leben. Denn der Tod iſt der Sünden Sold; aber die Gabe Gottes iſt das ewigs Leben, in Chriſto Jeſu, unſerm Herrn.

Evangelium, Marc. 8, v. 1⸗9.

u der Zeit, da viel Volks da war, und hatten nichts zu eſſen, rief Jeſus ſeine Jünger zu ſich, und ſprach zu ihnen: Mich jammert des Volks; denn ſie haben nun drei Tage bei mir verharret, und haben nichts zu eſſen und wenn ich ſie ungegeſſen von mir heim ließe gehen, würden ſie auf dem Wege verſchmachten. Denn etliche waren von Ferne gekommen. Seine Jünger ant⸗

worteten ihm: Woher nehmen wir Brod hier in der

Wüſte, daß wir ſie ſättigen? Und er fragte ſie: Wie viel habt ihr Brode? Sie ſprachen: Sieben. Und er

gebot dem Volk, daß ſie ſich auf die Erde lagerten. Und er nahm die ſieben Brode, und dankete, und brach ſie, und gab ſie ſeinen Jüngern, daß ſie dieſelbigen vor⸗ legten. Und ſie legten dem Volke vor. Und hatten ein wenig Fiſchlein; und er dankte, und hieß dieſelbigen auch vortragen. Sie aßen aber und wurden ſatt, und hoben die übrigen Brocken auf, ſieben Körbe. Und ihrer waren bei vier tauſend, die da gegeſſen hatten.

ſie von ſich.

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Und er ließ Am

und

Epiſtel,

2e ſind wir nun, U den Feiſc w ihr nach dem Fleiſ n; wo ihr aber dur aat, ſo werdtt ih zattes treibet, die ſi ſcht einen kwechtiſchen hermal fürcten müſſ ſhhen Geiſt empfanger ſeber Pater! Derſe geiſt, daß wir God zinder ſo ſind wir und Meerben Chrif wit auch mit zu

Evangeli

Sehet euch vor Schaafskleider fnd ſie reißende We kennen. Kann n gen, oder Feigen ſuter Baum bringet dringet arge Früchte. hrüchte drngen und grüchte biingen, rüchte bringet, wi en. Darum an ihr derden nicht all, ns Hinmeleich ko eines Vaters im en an jenen Tac denem Ramen en Namen Teufel aus amen viele That ennen: Ich

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