4 Epiſteln
nes andern warten? nen: gehet hin und ſaget Johanni und höret. Die Blinden ſehen, die Lahmen gehen, die Ausſätzigen werden rein, die Tauben hören, die Tod⸗ ten ſtehen auf, und den Armen wird das Evangelium geprediget. Und ſelig iſt, der ſich nicht an mir ärgen Da ſie hingingen, fing Jeſus anzu reden zu dem Volk von Johanne: Was ſeyd ihr hinausgegangen in die Wiſt zu ſehen? Wollet ihr ein Rohr ſehen, das der Wind hi und her wehet? Oder was ſeyd ihr hinausgegangen zu ſehen? Wollet ihr einen Menſchen in weichen Kleiden ſehen? Siehe, die da weiche Kleider tragen, ſind i der Könige Häuſer. Oder was ſeyd ihr hinausgegangen i ſehen? Wollet ihr einen Propheten ſehen? Ja ich ſage euch, der auchmehr iſt, denn ein Prophet. Denn dieſer iſt von dem geſchrieben ſtehet: Siehe ich ſende meinen Engel vor dir her, der deinen Weg vor dir bereiten ſoll.
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Am IV. Sonntage des Advents. Epiſtel, Phil. 4, v. 4⸗7. ieben Brüder! Freuet euch in dem Herrn allewe T und abermal ſage ich: Freuet euch. Eure Lindigtt laſſet kund ſeyn allen Menſchen. Der Herr iſt nahe Sorget nichts; ſondern in allen Dingen laſſet eure Bit im Gebät und Flehen mit Dankſagung vor Gott kund werden. Und der Friede Gottes, welcher höher iſt, dein
1 alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne i Chriſto Jeſu. Evangelium, Joh. 1, v. 19⸗28. U!d dieß iſt das Zeugniß Johannis, da die Juden ſand ten von Jeruſalem Prieſter und Leviten, daß ſie i fragten: Wer biſt du? Und er bekannte und leugnen nicht. Und er bekannte: Ich bin nicht Chriſtus. Und ſt fragten ihn: Was denn? Biſt du Elias? Er ſprach: 36 bins nicht. Biſt du ein Prophet? Und er antwortet⸗ Nein. Da ſprachen ſie zu ihm: Was biſt du denn? di wir Antwort geben denen, die uns geſandt haben. Wh ſageſt du von dir ſelbſt? Er ſprach: Ich bin eine Stin eine
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