dig das Jauchzen der Dei⸗ nen! Hoͤre, Erretter, den Jubel der Großen und Klei⸗ nen! Friede gabſt du, Frie⸗ de und ſichere Ruh, Freu⸗
de nach Klagen und Weinen.
4. Dank dir, o Vater, und Ehre und Preis deinem Namen! Sie ſind erduldet, die Leiden, die über uns ka⸗ men; fern iſt die Noth! Segnend erhalt uns, o Gott, was du verliehen haſt! Amen.
63 3 D“ beſter Troſt der Armen, Beherrſcher aller Welt, du Vater voll Erbarmen, der, was da lebt, erhält, ſchau her auf unſre Noth; erbar⸗ me dich der Deinen; wir Ar⸗ men gehn und weinen und ſchmachten, Herr, nach Brod.
2. Erbarmender, ach, wen⸗ de der Zeiten ſchweren Lauf! Thu deine milden Hände, uns zu verſorgen, auf! Was ir⸗ gend Leben hat, nährſt du mit Wohlgefallen. Nähr' uns
auch, ſchaff uns Allen bei
unſerm Mangel Rath! 3. Den Reichen gib Erbar⸗ men, Gefuͤhl für Andrer
Schmerz, und zu erfreun
die Armen, ein mitleidsvol⸗ les Herz, damit ſie mild ihr Brod troſtloſen Brüdern bre⸗
chen und nicht gefühllos ſpre⸗
464 Geſinnung und Verhalten des Chriſten
4. Laß unſre Frucht gera⸗
then, uns wieder zu erfreun; und allen unſern Saaten gib Wachsthum und Gedeihn! Mit milder Vaterhand gib Wärme, Thau und Regen:
ſo kehrt dein reicher Segen
zurück in unſer Land.
In Waſſersnoth. Mel. Herzliebſter Jeſu!
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„CEch will den 634 ₰ Herrm ha ſede
Zeit vertrauen, und ſtets bauen; auch in den nächſten ſchrecklichſten Gefahren kann er bewahren.
2. Ich will ihm trauen auch in Ungewittern, vor denen ſelbſt der Erde Sau⸗ len zittern, und da, wo, Bergen gleich, empörte Wel⸗ len zum Himmel ſchwellen.
3. Sei Alles Sturm und Aufruhr und Getümmel; Gott ſchuf das Meer, den Erdkreis und den Himmel. Was er gebeut im Himmel und auf Erden, das, das muß werden.
mein Heil auf dieſen Felſen
4. Zum wilden Strome
ſpricht er: fleuß mit Stille! und allgewaltig iſt ſein Herr⸗ ſcherwille, der Strom ge⸗ horcht, die Wogen ſinken nieder und ruhen wieder.
5. Wer händeringend ſein
Geſchick beklagte, den Ab⸗
grund offen ſah und ſchon
verzagte, frohlocket dann und
und rufe im Sturm
6. So ren mich Eisgebirg heben, u hend jede tern; ich
7. Zu am St das thun dir vertra kannſt ſte bewahren
Mel. W 635 1 Gott, d ſchwemm Acht; Du kant men. Ve Angeſicht Gnaden! jetzt dein kann die;


