442 Geſinnung und Verhalten des Chriſten
der iſt jetzt ein voller Tiſch bereit; du nährſt den From⸗ men, nährſt den Sünder und Alles wird durch dich erfreut.
4. Wer kann die Güte ganz ermeſſen, die weiter als die Wolken reicht? Wer kann ſie undankbar vergeſſen, da jede Stunde von ihr zeugt? Nimm deiner Kinder Freu⸗ denzahren, nimm an, All⸗ vater, unſern Dank! Wir wollen ewig dich verehren durch Thaten, wie durch Lobgeſang.
5. Was du uns gabſt, wohl anzuwenden, verleih uns Weisheit und Verſtand. Nicht, um es üppig zu ver⸗ ſchwenden, empfingen wir's aus deiner Hand. Du willſt, wir ſollen froh genießen, doch mäßig, mild und dank⸗ bar ſeyn; ſo gütig, wie du dich bewieſen, ſoll jeder der Beglückten ſeyn.
6. Drum freu' den Armen auch der Segen, den deine Hand uns reichlich gab; wir wollen ſeiner liebreich pfle⸗ gen: wir trocknen ſeine Thrä⸗ nen ab! Er dank' auch heute mit uns Allen, frohlocke laut und bete an, daß du, nach deinem Wohlgefallen, ſo viel, o Gott, an uns gethan.
Mel. Wach auf, mein Herz 597 Koumt, laßt uns 2 Gott lobſingen,
und Preis und Dank ihm bringen für alle milde Ga⸗ ben, die wir geärntet haben!
2. Aus ſeinem Ueberfluſſe zum freudigen Genuſſe hat er uns, was zum Leben uns nöthig iſt, gegeben.
3. Die Scheuern ſind voll Segen; denn er gab Thau und Regen und Wachsthum und Gedeihen der Frucht, der wir uns freuen.
4. Preis, Herr, ſei dei⸗ ner Milde, daß Gaͤrten und Gefilde, was wir geſuͤet haben, ſo reichlich wieder gaben!
5. Preis ſei dir, unſerm Retter! Es drohten Sturm und Wetter, Verderben un⸗ ſern Saaten. Dank dir! ſie ſind gerathen.
6. Uns reiften ſüße Fruͤch⸗ te im milden Sonnenlichte an Baum und Strauch und Reben; Herr, Preis ſei dir gegeben!
7. Du ließeſt froh uns ärnten. O daß wir dank⸗ voll lernten, dir ähnlich, uns der Armen mit mildem Sinn erbarmen.
8. Wenn wir die gern er⸗ quicken, die Sorg' und Man⸗ gel drücken: ſo wirſt du, was zum Leben wir brau⸗ chen, ferner geben!
9. Du wirſt einſt deine Treuen , die gute Saat hier ſtreuen, zu höhern Feſten ſchmuͤcken, und ewig ſie be⸗ glücken..
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Bei ſp Mel. Wa
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heit, prei der Aern ganz die unſrer F ſtets erh was no wird er
2. Er ner Han de bringe Mühe ba gibt, daß ihm alle deihn: u Saaten gerathen
3. W ſorgt ja für unſer ſelbſt bein Nußm Preis ſei Unmuth; Wohlaef Vohlgefa erſchallen
4. Wie che Jahr beſcheret; noch imme auf ernahn


