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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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in beſondern Verbindungen.

es einſt den Schwur: Gott ewig treu zu ſeyn, und tritt dann in den Bund erwachſ' ner Chriſten ein.

6. Hier ſollen wir vereint das Mahl der Liebe feiern,

und ernſtlich den Entſchluß

der Beſſerung erneuern; er⸗ innern uns aͤn ihn, der auf der Liebe Bahn, durch Leben

und durch Tod, uns muth⸗

voll ging voran.

7. Laß dieſer Wohlthat Werth uns, Vater, ſtets erwägen, und dieſes Hauſes Zweck recht ernſtlich überle⸗ gen. Dann wird der Tag der Weih' ein Tag des Se⸗ gens ſeyn, und ſeiner wird ſich noch die ſpaͤte Nachwelt freun.

. Bei Einfuhrung eines

Schullehrers.

Mel. Laß mich, o Herr 5 7 4 Laßt dankbar uns

die Lehrer eh⸗ ren, die ſtets mit Ernſt und Sorgfalt ſich bemühn, den Geiſt der Jugend zu beleh⸗ ren, ihr Herz von ſeinen Fehlern abzuziehn! O wel⸗ che Saat wird durch ſie aus⸗ geſtreut! Sie keimt empor für Zeit und Ewigkeit.

2. Bedauernswürdig ſind die Seelen, die unbelehrt durch dieſes Leben gehn. Wie können ſie das Gute wählen, wenn ſie nicht auch das Licht der Wahrheit ſehn? Wo bleibt ihr Werth? Wo⸗

her kommt ihnen Kraft zum

des Unrechts fliehn!

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Kampfe gegen Welt und Lei⸗ denſchaft?

3. Preis dir und Dank, der du der Jugend, auch unter uns, mit Vaterhuld gedenk'ſt, und zu der Weis⸗ heit und der Tugend durch treue Fuͤhrer ihre Schritte lenk'ſt! Wie weiſe, Gott, wie liebreich, Herr, biſt du! Durch Schulen auch ſtröm'ſt du uns Segen zu.

4. Froh ſehn der Zukunft wir entgegen, wenn unſer Blick auf gute Kinder fäͤllt. Durch ſie verbreitet ſich dein Segen einſt weit umher in deiner Menſchenwelt; und

naht ſich uns der Tod einſt

auf dein Wort; ſo ſetzen ſie dein Werk auf Erden fort.

den Lehrern Kräfte und re⸗ gen Trieb, die Kinder dir zu weihn! Laß treuen Fleiß im Lehrgeſchäfte ſtets ihren Ruhm und ihre Freude ſeyn! Erfülle ſie mit Achtung für ihr Amt, aus dem das Heil ſo vieler Seelen ſtammt!

6. Laß ſie durch Ernſt dem Leichtſinn wehren, durch Freundlichkeit die Herzen an ſich ziehn; auch, wenn ſie ſtrafen, noch belehren, und folgſam ſelbſt den Schein Reli⸗ gion und reine Sittlichkeit

erbreite ſich durch ſie zu je⸗ der Zeit! b 7. O welche Pflichten! Wel⸗

5. Drum gib, o Gott,